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    Lumière Film Festival: Quentin Tarantino soll für seine Arbeit in der Filmindustrie geehrt werden
    Von Leonhard Balk — 20.06.2013 um 15:22

    Das Lumière Film Festival findet seit fünf Jahren jährlich in Lyon statt und wurde von Thierry Frémaux, Leiter der Filmfestspiele in Cannes, und Bertrand Tavernier, Präsident des Lumière Institutes, gegründet, um restaurierte Klassiker zu zeigen und bedeutende Filmemacher zu feiern. Dieses Jahr soll Quentin Tarantino ("Django Unchained") den begehrten Prix Lumière für seine Filmarbeit erhalten.

    Bei dem jährlichen Lumière Film Festival wurden in der Vergangenheit schon Regie-Veteranen Clint Eastwood und Milos Forman mit dem Prix Lumière geehrt. Nun soll Quentin Tarantino den Preis erhalten. Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass Tarantino mit seiner Arbeit stets anderen Filmen, und der Filmgeschichte an sich, Anerkennung schenke. Dies tat Tarantino zuletzt auch mit seinem Südstaaten-Western "Django Unchained" (seit dem 23. Mai 2013 auf DVD und Blu-ray erhältlich), für dessen Drehbuch er die Oscar-Statue überreicht bekam. Diese bekam er auch schon 1995 für seine Arbeit an dem Drehbuch zu "Pulp Fiction". Der Prix Lumière ist eine besondere Auszeichnung für das Multitalent, da er sein Gesamtwerk ehrt und ihn somit als wertvollen Teil moderner Filmgeschichte anerkennt.


    Bei den 5. Filmfestspielen in Lyon, welche von dem 14. bis 20. Oktober 2013 stattfinden, sollen zum Beispiel Filme von Ingmar Bergman ("Fanny und Alexander") und Otto Preminger ("Exodus") gezeigt werden. Dazu wird auch das 30-jährige Jubiläum des Lumière Instituts gefeiert.

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