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    Der Kriegsfilm-Check: Welche Filme sind für und welche gegen den Krieg
    Von Woon-Mo Sung — 25.02.2015 um 16:40

    Während Clint Eastwoods Haltung gegenüber dem Krieg in „American Sniper“ angenehm ambivalent bleibt, gibt es natürlich etliche andere Beispiele, bei denen es viel deutlicher ist, ob sie für oder gegen den Krieg sind. Wir machen den Check!

    Pegasus Films
    "Tal der Wölfe – Palästina"
    Regie: Zübeyr Şaşmaz


    Darum geht's: Nachdem ein Schiff, das Hilfsgüter in den Gaza-Streifen bringen sollte, von der israelischen Armee angegriffen wurde, beschließt der türkische Agent Polat Alemdar (Necati Şasmaz), mit seinen Leuten nach Palästina zu reisen, um dort den verantwortlichen israelischen Befehlshaber Eliezer (Erdal Beşikçioğlu) zu töten…

    Pro oder Anti: Goebbels wäre stolz auf seinen türkischen Bruder im Geiste! Denn „Tal der Wölfe – Palästina“ ist ein waschechtes Propagandastück, mit dem Regisseur Zübeyr Şaşmaz mit allen Mittel der von Riefenstahl geprägten Filmkunst gegen Israel (und die USA) hetzt: Da wird sogar der Davidstern zum ultimativen Symbol für Terror und Tyrannei hochstilisiert. Dass es tatsächlich Kritisches zur israelischen Politik in Bezug auf Palästina zu sagen gäbe, interessiert den Film jedenfalls nicht die Bohne und deshalb bleibt uns an dieser Stelle nichts weiter übrig, als schockiert den Kopf zu schütteln. Einfach zum kotzen! (Hier geht's zur Kritik)

    Ergebnis: Pro!




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