(Verfügbar ab: 22. September 2016)
Darum geht’s: Während die Mutanten des Jahres 1983 mit dem beruhigten Gewissen leben, weitestgehend in der Gesellschaft akzeptiert zu werden, scharrt eine legendäre und gefürchtete Macht außerordentlich begabte Mutanten wie Magneto (Michael Fassbender) und Psylocke (Olivia Munn) um sich, um die restliche Bevölkerung der Erde zu unterjochen. Doch ganz so einfach hat es der scheinbar unbesiegbare Apocalypse (Oscar Isaac) nicht: Die gefürchtete Raven (Jennifer Lawrence) und Professor Xaviers (James McAvoy) junge Talente kämpfen Seite an Seite, um den Bösewicht aufzuhalten und die Apokalypse zu verhindern.
Darum anschauen: Bryan Singers Abschluss der zweiten „X-Men”-Trilogie ist packendes Popcorn-Kino, wie es im Buche steht: Nicht an Superlativen geizend schickt der Regisseur alte Helden und wilde Neue wie Sophie Turner als Jean Grey in eine brachiale Superhelden-Prügelei. Bei all den vielen verrückten Mutanten, die sich in ihren Panzerungen und engen Latex-Anzügen Krallen, Laserstrahlen und Sturmfronten um die Ohren hauen, ist es nicht verwunderlich, dass einige der Charaktere im CGI-Gewitter verblassen. Trotz zahlreicher Superhelden, die in „X-Men Apocalypse” nicht nur für ihre eigenen Belange sondern auch um die Gunst der Kamera kämpfen, gelingt es Singer trotzdem, Herz und Emotion zwischen all dem Bombast zu zaubern. Ein aufregendes Superheldenspektakel, das alte Bekannte feiert und sympathische Neulinge etabliert.