(Verfügbar ab: 18. September 2016)
Darum geht’s: Adonis Johnson (Michael B. Jordan) ist der uneheliche Sohn des berühmten Boxers Apollo Creed, durfte seinen eigenen Vater aber nie kennenlernen. Mit dem eigenen Job unzufrieden sucht der junge Mann lieber Bestätigung in illegalen Boxkämpfen. Adonis zieht es nach Philadelphia, jenen Ort, an dem einst das legendäre Match zwischen Apollo Creed und Rocky Balboa (Sylvester Stallone) stattfand. Hier gelingt es ihm, den mittlerweile stark gealterten Rocky aufzuspüren und ihn dazu zu überreden, sein Trainer zu werden. Der Jungspunt erweist sich als starker und entschlossener Box-Neuling – doch wird es ihm gelingen, den amtierenden Boxmeister Ricky Conlan (Tony Bellew) im Ring zu bezwingen?
Darum anschauen: Mit „Creed – Rocky’s Legacy” erzählt Regisseur Ryan Coogler („Nächster Halt: Fruitvale Station”) eine typische Anfänger-Story und besinnt sich zugleich auf die Wurzeln der „Rocky”-Reihe. Mithilfe des frischen Winds, den Michael B. Jordan („The Wire”) in den Ring wirbelt und vielerlei Bezügen zu den alten Filmen, gelingt es Coogler, ein zeitgemäßes Boxer-Drama auf die Leinwand zu bringen, das so energisch ist wie eh und je. Auch in den Kämpfen schwingt der Spirit der früheren “Rocky”-Teile mit: Was zu Beginn noch realistisch inszeniert ist, wandelt sich im Finale zu einem emotionalen Schlag-Gewitter, das zum Anfeuern anregt.