(Verfügbar seit: 04. September 2016)
Darum geht’s: Dass Apple zu einem der umsatzstärksten Unternehmen der Vereinigten Staaten avancieren konnte, liegt nicht zuletzt am autoritären Führungsstil des Apple-Mitbegründers Steve Jobs (Michael Fassbender). Doch es ist auch jene Mentalität, die für vielerlei berufliche sowie private Streitereien sorgte. Das Biopic lässt uns am tubulenten Leben des charismatischen Visionärs teilhaben: Während Konflikte zwischen Jobs und Steve Wozniak (Seth Rogen), dem anderen Apple-Gründer, aufkeimen, stellt sich ihm die Marketing-Chefin des Mac, Joanna Hoffman (Kate Winslet), in den Weg. Abseits der Arbeit liegt Jobs zu allem Überfluss auch noch mit seiner Tochter Lisa (Makenzie Moss) im Streit.
Darum anschauen: Während Joshua Michael Sterns Biopic „jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs” und Alex Gibneys Doku „Steve Jobs – The Man In The Machine” das Leben und Wirken des Visonärs skizzieren, wählen Regisseur Danny Boyle („Trainspotting”) und Drehbuchautor Aaron Sorkin („The Social Network”) einen erfrischend anderen Ansatz: Im Mittelpunkt des Films stehen nicht nur drei zentrale Punkte im Werdegang des Unternehmens Apple, sondern auch (und vor allem) die Person Steve Jobs selbst. Charismatisch und erfolgreich aber auch krankhaft ehrgeizig und machthungrig – der Apple-Mitbegründer wird von dem auf dem ersten Blick unpassend gecasteten Micheal Fassbender herausragend dargestellt. Hinzu kommen Sorkins rasante und pointierte Dialoge, die dem Film eine fesselnde Intensität verleihen.