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    Ist sie schuldig oder unschuldig? Die ersten Trailer zur Netflix-Dokumentation "Amanda Knox" über den brisanten Mordfall
    Von Markus Trutt — 09.09.2016 um 12:41

    Hat die Studentin Amanda Knox 2007 ihre Mitbewohnerin umgebracht oder nicht? Die Antwort darauf ist auch heute noch immer nicht ganz klar, wie nun auch die ersten zwei Trailer zur Netflix-Dokumentation über den wahren Fall verdeutlichen.

    Netflix
    Seit 2007 sorgt der Fall der US-Amerikanerin Amanda Knox weltweit für Aufsehen. Bei einem Auslandsaufenthalt in Italien soll sie ihre damalige britische Mitbewohnerin Meredith Kercher brutal ermordet haben. Daraufhin wurde Knox zunächst zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, nur um wenig später wieder freigesprochen zu werden. 2014 erfolgte dann ein erneuter Schuldspruch, der jedoch 2015 ebenfalls wieder aufgehoben wurde. Nun versucht Netflix, den Fall in der Dokumentation „Amanda Knox“ noch einmal aufzurollen. Die juristisch zwar beantwortete, für großeTeile der Öffentlichkeit aber nach wie vor nicht eindeutig geklärte Schuldfrage stellt der Streaming-Dienst dabei in den Mittelpunkt der ersten beiden Trailer zum Film. Während in dem einen Clip Knox als Opfer der kräftezehrenden und öffentlich ausgeschlachteten Ereignisse gezeigt wird, legt der andere nahe, dass sie die Tat wirklich begangen hat, doch seht selbst:



    Besonders an der Doku ist unter anderem, dass neben Beteiligten an den damaligen Gerichtsprozessen wie Knox‘ Ex-Freund und Mitangeklagtem Raffaele Sollecito, dem italienischen Staatsanwalt Giuliano Mignini und Daily-Mail-Reporter Nick Pisa auch Amanda Knox selbst zu Wort kommt. Auf die Beine gestellt wurde der Film von Rod Blackhurst („Here Alone“) und Brian McGinn („Chef’s Table“). Weltpremiere feiert er am heutigen 9. September 2016 auf dem Toronto International Film Festival. Ab dem 30. September 2016 steht er dann exklusiv auf Netflix zum Abruf bereit.

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