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    "Eine stümperhafte Amateur-Arbeit": 20 Filme, die von ihren eigenen Regisseuren nicht gemocht werden
    Von Tobias Tißen — 19.06.2017 um 15:32

    Selbst gefeierte Filmemacher sind manchmal unzufrieden mit ihrer Arbeit und würden sie gerne vor der Öffentlichkeit verbergen. Bei diesen 20 Filmen haben die Verantwortlichen kein Geheimnis aus ihrer persönlichen Abneigung gemacht.


    Dune“ (1984)
    Regie: David Lynch

    David Lynch ist eigentlich dafür bekannt, keine Kompromisse zu machen. Aber als ihm 1984 die Regie-Verantwortung für die Verfilmung von Frank Herberts Science-Fiction-Epos „Dune“ übertragen wurde, standen mit seinem eigenwilligen Low-Budget-Debütfilm „Eraserhead“ und dem eher konventionellen Drama „Der Elefantenmensch“ erst zwei Filme in seiner Vita. Das Studio Universal Pictures und die Produzenten-Familie De Laurentiis ließen dem noch recht unbekannten Regisseur daher keine freie Hand, sondern bestanden auf Änderungen an Lynchs Drehbuch, widersprachen seiner kreativen Vision, mischten sich in die Produktion ein und verweigerten ihm zudem den Endschnitt. Mit dem Ergebnis unzufrieden distanzierte sich Lynch nach der Veröffentlichung vom Film und ließ seinen Regie-Credit bei der TV-Version sogar durch den Namen Alan Smithee (einem beliebten Synonym bei Regisseuren, die nicht mit einem Film in Verbindung gebracht werden wollen) und seinen Autoren-Credit durch Judas Booth (einer Verbindung der Namen des biblischen Verräters Judas und des Lincoln-Mörders John Wilkes Booth) ersetzen – was Lynchs geringe Wertschätzung für den schließlich auch an den Kinokassen gefloppen Sci-Fi-Film wohl mehr als deutlich macht.



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