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    "Babylon Berlin": 3. und 4. Staffel der gefeierten deutschen Serie in Arbeit
    Von Björn Becher — 15.11.2017 um 17:35

    Es geht noch tiefer in das Berlin der 1920er Jahre hinein. Nach der aktuell bei Sky laufenden zweiten Staffel von „Babylon Berlin“ ist noch nicht Schluss. Eine dritte und vierte Season werden wohl folgen.

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    Schon vor der Ausstrahlung von „Babylon Berlin“ wurde bekannt, dass man sich bereits Gedanken über zwei weitere Staffeln macht. Und vor rund zwei Wochen verriet Tom Tykwer anhand der Vorführung von „Babylon Berlin“ auf dem Filmfestival in Rom, was man erkunden will: In der dritten Staffel soll die Rolle von Amphetaminen und der Drogenkonsum im Berlin der 1920er Jahre eine noch größere Rolle spielen. Je näher man den 1930er Jahren komme, umso präsenter werde das Thema. Denn damals sei sehr viel mit Drogen experimentiert worden, so der Regisseur zur Erklärung. Nun ist ziemlich sicher: Tykwer und seine Kollegen Henk Handloegten und Achim von Borries können diese Geschichte erzählen.

    Denn die ARD hat als Hauptfinanzier die Entwicklung einer dritten und vierten Staffel von „Babylon Berlin“ in Auftrag gegeben, wie der SPIEGEL berichtet. Verträge für die Drehbuchentwicklung seien bereits abgeschlossen worden. Nachdem die Skripte fertig sind, hoffe man nahtlos auch grünes Licht für die Produktion geben zu können. Ein kleines Schlupfloch gibt es also noch: Sollten die Drehbücher nicht überzeugen, könnte man die Staffeln noch abblasen. Damit ist aber nicht zu rechnen. Die Co-Produktion mit dem Pay-TV-Sender Sky würde dann auch fortgesetzt werden. Dort laufen seit dem 13. Oktober 2017 die insgesamt 16 Episoden der ersten und zweiten Staffel. Die Ausstrahlung in der ARD wird erst Ende 2018 erfolgen.

    Unser erster Eindruck von "Babylon Berlin"

    Im Mittelpunkt von „Babylon Berlin“ steht der Kriegsveteran Gereon Rath (Volker Bruch), der mit Drogen seine zitternden Hände in den Griff bekommt und ins Berlin der 1920er Jahre eintaucht – erst wegen eines erpresserischen Sexfotos, doch bald geht es um viel mehr. Durchaus besonders ist dabei die Produktion der Serie: Die Regisseure Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries haben nicht Episoden im Wechsel inszeniert, sondern werden immer gemeinsam gelistet. Denn sie haben sich die Szenen nach Schauplätzen und Sets aufgeteilt; ein Regisseur hat also zum Beispiel alle Szenen gedreht, die am U-Bahnhof Hermannplatz spielen – egal, in welcher Episode sie vorkommen.

    Sky vermeldete bereits, dass „Babylon Berlin“ eine Erfolgsgeschichte für den Pay-TV-Sender ist. Nur die siebte Staffel von „Game Of Thrones“ sei von mehr Kunden geschaut worden. Wie die ARD-Zuschauer die Serie annehmen werden, wartet man nicht ab, wohl auch weil „Babylon Berlin“ längst auf dem Weg ist, ein internationaler Hit zu werden. In über 60 Länder wurde die Serie verkauft, in den USA wird zum Beispiel Netflix „Babylon Berlin“ zeigen.

     

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