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    "Tote Mädchen lügen nicht": Das steckt hinter dem Semikolon-Tattoo
    Von Björn Becher — 21.05.2018 um 09:16
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    In der zweiten Staffel von „Tote Mädchen lügen nicht“ alias „13 Reasons Why“ spielt auch ein besonderes Tattoo eine wichtige Rolle. Mehrere Darsteller ließen sich dieses auch privat stechen, denn es hat eine besondere Bedeutung...

    Netflix

    In der zweiten Staffel von „Tote Mädchen lügen nicht“ lässt sich Clay (Dylan Minnette) ein Semikolon tätowieren. Es ist eine Hommage an Hannah (Katherine Langford), die sich das Leben genommen hat. Dass Clay ausgerechnet ein Semikolon ausgewählt hat, ist kein Zufall. Privat ließen sich unter anderem auch die Schauspieler Tommy Dorfman (spielt Ryan Shaver) und Alisha Boe (als Jessica Davis Teil der Serie) genauso wie Produzentin Selena Gomez ein solches tätowieren.

    Sie spielen damit auf Project Semicolon an – eine seit 2013 existierende Kampagne, bei der Menschen dazu aufgefordert werden, sich ein Semikolon zu tätowieren, um auf psychische Krankheiten und Suizid aufmerksam zu machen. Auf der Webseite des Projekts, das sich die „Verhinderung von Selbstmorden“ auf die Fahnen geschrieben hat, heißt es dabei, dass das Semikolon genutzt werden, wenn ein Autor seinen Satz hätte beenden können, aber entschied es nicht zu tun. Der Autor steht dabei natürlich stellvertretend für den jeweiligen Menschen, der Satz für sein Leben.

    Die zweite Staffel von „Tote Mädchen lügen nicht“ ist seit dem 18. Mai 2018 auf Netflix verfügbar.

    Suizid ist kein Ausweg. Wenn deine Gedanken darum kreisen, dir das Leben zu nehmen, dann empfehlen wir dringend, dass du das Gespräch mit anderen Menschen suchst. Sprich mit deiner Familie oder deinen Freunden, einem Arzt oder Psychologen oder mit einer anderen Vertrauensperson darüber. Wenn du anonym bleiben willst, dann gibt es mehrere Angebote der TelefonSeelsorge, die nicht nur kostenfrei, sondern auch absolut vertraulich sind (und zum Beispiel auch nicht auf der Telefonrechnung auftauchen). Unter den Nummern 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 wird dir geholfen. Alternativ kann man sich auf der Webseite der TelefonSeelsorge auch einen Chattermin vereinbaren oder die Mailberatung in Anspruch nehmen. Auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention gibt es zudem eine Übersicht über weitere Beratungsstellen.

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