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    Warum ihr "Avatar - Der Herr der Elemente" (nochmal) schauen müsst – und was beim Reboot beachtet werden sollte
    Von Sebastian Gerdshikow — 29.09.2018 um 14:00

    „Avatar - Der Herr der Elemente“ ist wohl eine der besten Trickserien überhaupt. Und keineswegs nur was für Kinder. Warum ihr die Serie vor ihrem Netflix-Live-Action-Reboot unbedingt noch einmal schauen solltet, verraten wir euch in unserem Video.

    „Wasser, Erde, Feuer, Luft. Vor langer Zeit lebten alle vier Nationen in Harmonie. Doch dann erklärte uns die Feuernation den Krieg und alles änderte sich.“ Mit diesen Worten wird jede Folge von „Avatar - Der Herr der Elemente“ eingeleitet und prägnant alles Wichtige erklärt, was man vorab wissen muss. Wir befinden uns in einer Welt, in der Krieg herrscht. Eine Nation überrennt das Land und beansprucht alles für sich. Das Besondere an der Welt von „Avatar“ ist allerdings der Bezug zu den vier Elementen – jede Nation untersteht einem Element und kann dieses beherrschen oder, wie es bei „Avatar“ selbst heißt, bändigen. Nur eine Person ist in der Lage, alle vier Elemente zu bändigen – das ist der Avatar. Doch der verschwand vor 100 Jahren. Hier setzt die Serie an und stellt uns den jungen Luftbändiger-Mönch Aang vor, der der neue Avatar ist. Gemeinsam mit seinen Freunden Sokka und Katara vom Wasserstamm muss er die restlichen drei Elemente beherrschen lernen, um gegen die Feuernation zu kämpfen.

    Das ist grob die Geschichte, die die Serienschöpfer Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko sowie ihr Chefautor Aaron Ehasz (der gerade die neue Netflix-Trickserie „Der Prinz der Drachen“ herausgebracht hat) in drei Staffeln erzählen (die derzeit allesamt bei Netflix oder Amazon Prime Video abgerufen werden können). Was auf den ersten Blick nach einer recht kurzen Serie aussieht, ist eine perfekt ausbalancierte Geschichte. „Avatar - Der Herr der Elemente“ ist eine große Fantasy-Saga, zugleich aber auch eine Coming-Of-Age-Story, bei der jeder Charakter einen interessanten und nachvollziehbaren Wandel vollzieht.

    Die Serie beeindruckt durch eine grandios aufgebaute Welt, die wir in einer Art Road-Movie bis ins kleinste Detail durch die Reise der Charaktere erforschen. „Avatar“ ist Abenteuer pur – gespickt mit Komik, aber tatsächlich auch sehr ernsten Themen wie Genozid, Krieg, Flucht, Ausgrenzung, Diskriminierung und Unterdrückung. Ein zentrales Hauptproblem ist die Frage, wie man Gewalt begegnen soll – und dieses Problem wird – ohne jetzt zu viel zu verraten – auf sehr clevere Art und Weise im Finale der Serie gelöst.

    Ihr interessiert euch für ein weiteres kommendes Serien-Highlight? Dann schaut euch unser Video zur demnächst auf HBO startenden „Watchmen“-Serie an:

     

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