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    Kein Reboot: So abgefahren ist die Idee für das "Beverly Hills, 90210"-Comeback
    Von Markus Trutt — 03.01.2019 um 16:15

    Erst vor wenigen Wochen haben wir darüber berichtet, dass die 90er-Jahre-Kultserie „Beverly Hills, 90210“ ein Comeback mit den Original-Stars feiern soll. Doch das fällt offenbar völlig anders aus als erwartet...

    Fox

    Revivals einstiger Serien-Hits liegen nach wie vor hoch im Kurs. Daher schien es uns nicht allzu weit hergeholt, dass mit „Beverly Hills, 90210“ eine DER Teenie-Kultserien schlechthin nach dem Reboot von 2008 eine weitere Neuauflage bekommen soll, in der ein Großteil der Original-Stars von damals wieder im Mittelpunkt stehen soll. Doch ganz so einfach ist die Lage in diesem Fall wohl nicht, soll der Ansatz hier doch vielmehr in eine Meta-Richtung gehen.

    "Beverly Hills"-Mockumentary

    Schon als das Projekt vor einigen Wochen konkreter geworden schien, haben wir darüber spekuliert, ob das vermeintliche neue „Beverly Hills“ ein Reboot, eine Fortsetzung oder doch etwas gänzlich anderes wird. Tatsächlich ist wohl letzteres der Fall, wie die Kollegen von TV Line jetzt erfahren haben wollen. Demnach werde es sich bei der Reunion um eine tragikomische Mockumentary-Serie handeln, in der die Original-Stars Tori Spelling (spielte in „Bevery Hills“ Donna), Jennie Garth (Kelly), Jason Priestley (Brandon), Ian Ziering (Steve), Brian Austin Green (David) und Gabrielle Carteris (Andrea) sich alle selbst spielen und Jahre nach dem Erfolg ihrer Serie wieder zusammenkommen, um ein „Beverly Hills“-Revival auf die Beine zu stellen.

    Das ist zwar alles noch nicht offiziell bestätigt, passt aber durchaus zu vorherigen Andeutungen, die zum Projekt kursierten. Demnach hieß es bereits, dass es sich bei dem neuen Konzept nicht um ein klassisches Reboot handelt und dass die Darsteller übertriebene Versionen ihrer bekannten Rollen spielen würden. Nun sieht es ganz danach aus, als bezieht sich letzteres nicht auf ihre damaligen Figuren, sondern tatsächlich auf die Schauspieler selbst.

    Geeignete Autoren

    Wie das Ganze dann im Detail aussehen wird, bleibt abzuwarten, die nötigen Erfahrungen sowohl im „Beverly Hills“-Franchise als auch mit semi-realen Geschichten im Showbusiness bringen die Serien-Macher Mike Chessler und Chris Alberghini aber durchaus mit. So waren sie schon als Episoden-Autoren und Produzenten am „90210“-Reboot von 2008 beteiligt und haben zudem die trotz positiver Kritiken nach nur einer Staffel eingestellte Comedyserie „So Notorious“ entwickelt, in der „Beverly Hills“-Star Tori Spelling eine fiktive Version ihrer selbst spielt und so vor allem ihr Leben als Tochter eines Erfolgsproduzenten (des 2006 verstorbenen „Drei Engel für Charlie“-, „Beverly Hills“- und „Charmed“-Produzenten Aaron Spelling) im Zentrum steht.

    Wann wir das vermutlich abgefahrene neue „Beverly Hills“-Projekt zu sehen bekommen könnten, ist noch völlig offen, schließlich ist es noch bei keinem Anbieter untergekommen. Interessenten gebe es aber wohl schon mehrere, darunter laut TV Line etwa ein klassischer TV-Sender und einer der großen Streamingdienste.

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