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    Kontroverse um "Captain Marvel": Diese Verschwörungstheorie hat sich erledigt
    Von Julius Vietzen — 10.04.2019 um 12:53

    Hat die „Captain Marvel“-Komponistin Pinar Toprak die Filmmusik zum neuesten MCU-Blockbuster am Ende gar nicht selbst geschrieben? Eine entsprechende Meldung macht aktuell im Internet die Runde. Nun meldete sich Michael Giacchino zu Wort.

    Marvel Studios 2019

    Seit dem 8. April 2019 verbreitet sich im Internet eine Meldung, die ein gefundenes Fressen für all diejenigen ist, denen „Captain Marvel“ und Hauptdarstellerin Brie Larson ein Dorn im Auge sind: Pinar Toprak, laut den offiziellen Credits die Komponistin der „Captain Marvel“-Filmmusik, soll den Score angeblich gar nicht selbst geschrieben haben.

    Die Seite ScreenGeek will von zwei Quellen erfahren haben, dass Marvel Studios und die Regisseure Anna Boden und Ryan Fleck mit Topraks Arbeit unzufrieden gewesen seien und immer wieder Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen gehabt hätten. Weil das jedoch alles nichts gebracht hätte, sei schließlich Michael Giacchino an Bord geholt worden, der etwa schon die Musik für die MCU-Filme „Doctor Strange“ und „Spider-Man: Homecoming“ geschrieben hat, und der hätte dann die Filmmusik komponiert, die nun tatsächlich im Kino zu hören ist.

    Viel Lärm um nichts

    Doch wie so oft im Internet und besonders beim heiß diskutierten neuesten MCU-Film „Captain Marvel“ hat sich die Wahrheit nun als viel weniger spannend entpuppt: Michael Giacchino hat den Fans, die hier bereits die nächste Disney-Verschwörung witterten, nämlich mit einem deutlichen Post auf Twitter den Wind aus den Segeln genommen:

    Ich habe nicht die Filmmusik zu ‚Captain Marvel‘ geschrieben“, so Giacchino. „Pinar hat ein schönes Thema und einen inspirierenden Score komponiert. Wenn man bei Marvel arbeitet, arbeitet man wie eine Familie. Und wie bei jeder Familie helfen wir einander, um dafür zu sorgen, dass der Film so gut wie möglich wird.“ Alle Künstler bei Marvel würden sich gegenseitig unterstützen und während er an „Spider-Man: Far From Home“ gearbeitet habe, habe man ihn darum gebeten, seine Meinung zur Musik von „Captain Marvel“ zu sagen.

    Das habe er gemacht und er habe schlussendlich auch an einigen Passagen mit Pinar zusammengearbeitet. Das Fazit lautet also: Pinar Toprak ist eine fabelhafte Komponistin und braucht mich ganz sicher nicht. Ich freue mich darauf, was sie als nächstes macht.

    „Captain Marvel“ läuft seit dem 7. April 2019 in den deutschen Kinos.

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