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    Arkham Asylum: So düster wäre Ben Afflecks "The Batman" geworden

    „The Batman“ hat eine ebenso lange wie beschwerliche Produktionsgeschichte hinter sich. Einst sollte Ben Affleck noch Batman spielen sowie Regie und Drehbuch übernehmen. Über diese Version verriet der damals vorgesehene Kameramann nun neue Details.

    Warner Bros.

    Vor einiger Zeit verbreitete sich das Gerücht, dass Robert Richardson („Once Upon A Time… In Hollywood“) als Kameramann für Matt Reeves‘ „The Batman“ verpflichtet worden war. Doch die sonst so verlässlichen Kollegen von Discussing Film hatten in diesem Fall offenbar veraltete Informationen: Denn wie Richardson selbst klarstellte, war er einst zwar wirklich an dem Projekt beteiligt, allerdings noch zu der Zeit, als Ben Affleck noch Regie, Drehbuch und Hauptrolle übernehmen sollte.

    Doch ein Gutes hat die Verwirrung um die wichtige Position hinter der Kamera bei „The Batman“ (die nun übrigens Greig Fraser ausfüllen wird) trotzdem: Weil Richardson im HappySadConfused-Podcast von Josh Horowitz auf das Thema angesprochen wurde, gibt es nun ein paar neue, spannende Details über Ben Afflecks Pläne für „The Batman“ (los geht's bei etwa Minute 48:20):

    Drehbuchprobleme

    „The Batman“ sei damals das nächste Projekt nach Afflecks „Live By Night” gewesen, bei dem er bereits gemeinsam mit dem Regisseur gearbeitet habe, verriet Richardson. Doch bekanntlich ist daraus dann nichts geworden und auch Richardsons Aussagen deuten darauf hin, dass es wohl am Drehbuch lag. Affleck selbst hatte seine Unzufriedenheit mit dem Skript bereits zum Ausdruck gebracht, doch auch das produzierende Studio Warner – das klingt in Richardssons Aussagen zumindest durch – war mit dem Drehbuch wohl nicht einverstanden: „Es gab ein Skript, aber das war nicht besonders beliebt. [Affleck] hat eine Menge Arbeit da reingesteckt, hat versucht es zu ändern.

    Wie irre ist Batman?

    Dass Warner mit Afflecks Ideen und Plänen nicht einverstanden war, scheint angesichts der von Richardson enthüllten Details jedenfalls durchaus vorstellbar. Affleck habe sich mehr für den Aspekt des Wahnsinns interessiert. „Ich glaube, ihr hättet etwas Düstereres als in der Vergangenheit gesehen. Etwas über die Person, die Batman tief in sich drin ist. Inwiefern Batman geistig gesund ist und inwiefern nicht“, so Richardson.

    Das Drehbuch sei mehr in Richtung Arkham Asylum gegangen (die berühmt-berüchtigte Anstalt aus den DC-Comics sollte laut Richardson auch tatsächlich eine Rolle spielen), in eine Richtung, in der wirklich jede Figur schlecht sei und es keine Helden mehr gebe. „Es war echt faszinierend, die dunklere Seite von Batman zu betrachten.“

    Eine Einschätzung, der sich viele Batman-Fans bestimmt anschließen würden. Man darf gespannt sein, was Matt Reeves stattdessen in seiner Version von „The Batman“ macht, die dann im Juni 2021 in die Kinos kommen soll.

    Und noch 2 Schurken für "The Batman": Ist das Bösewicht-Sextett komplett?
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