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    Roland Emmerich gesteht: Darum bereut er "Independence Day 2"
    Von Jan Felix Wuttig — 05.11.2019 um 10:30

    Roland Emmerichs „Independence Day 2“ fiel 2016 sowohl bei den meisten Kritikern als auch an der Kinokasse durch. In einem Interview zu seinem neuen Film „Midway“ erklärte der Regisseur nun, warum er bereut das Sci-Fi-Sequel gedreht zu haben.

    2016 Twentieth Century Fox

    Indepedence Day 2: Wiederkehr“ war nicht gerade ein Erfolgserlebnis für den aus Stuttgart stammenden Regisseur Roland Emmerich. Wir konnten dem Film zwar durchaus etwas abgewinnen, bei den meisten unserer Kollegen fiel er jedoch weitestgehend durch, sodass bei Rotten Tomatoes nur 29% der Bewertungen positiv sind und auch bei Metacritic (Score von 32) und IMDb (5,2/10) steht er nicht gerade gut da.

    Mit ungefähr 380 Millionen Dollar globalem Einspielergebnis bei etwa 165 Millionen Produktionskosten war die „ID2“ zudem auch finanziell eine herbe Enttäuschung. Im Interview mit Yahoo Entertainment zu seinem neuen Film „Midway - Für die Freiheit“ erklärte Emmerich nun, warum er die Blockbuster-Fortsetzung bereut:

    „Ich hätte Nein sagen sollen, denn plötzlich drehte ich etwas, was ich selbst immer kritisiert hatte – ein Sequel“, gesteht der Regisseur im Interview und erklärt anschließend, wieso der Film so große Probleme hat: „Ich wollte einen Film genau wie den ersten [‚Independence Day‘] machen, aber dann stieg Will Smith wegen ‚Suicide Squad‘ aus. Ich hätte den Film abbrechen sollen, denn zuerst hatten wir ein viel besseres Skript, aber dann mussten wir ein neues zusammenkratzen.“

    Darum kommt "Midway" erst jetzt in die Kinos

    Zwischen dem Kinostart der Sci-Fi-Fortsetzung und dem des in Kürze erscheinenden Kriegsfilms „Midway“ liegen nun gut drei Jahre. Das lag offenbar auch daran, dass nach dem Misserfolg von „Independence Day 2: Die Wiederkehr“ bei den Studios das Geld für einen neuen Emmerich-Film nicht mehr ganz so locker saß: „Ich wollte diesen Film mit den Studios machen, aber sie verlangten, dass ich ihn für 50 bis 60 Millionen umsetze. Da sagte ich nein“, erklärte der Regisseur.

    „Es ist unglaublich, dass ich ihn für 100 Millionen machen konnte, jeder andere Regisseur hätte 150 Millionen verlangt. Aber die Studios sagten, dafür gäbe es keine Grundlage, also musste ich das restliche Geld eigenständig auftreiben. Das brauchte Zeit."

    Ob sich das Warten auf Roland Emmerichs Pazifikkriegs-Actionfilm „Midway“ und dessen Festhalten am Budget gelohnt hat, werden wir schon bald sehen: „Midway - Für die Freiheit“ startet am 7. November 2019 in den deutschen Kinos.

     

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