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    "Kung Fu": "Arrow"-Macher plant Remake der Kultserie!
    Von Dennis Meischen — 07.11.2019 um 13:50

    Sein Auftritt in „Kill Bill“ war eine Hommage an die Kultrolle, die ihn berühmt gemacht hat: David Carradine alias Kwai Chang Caine aus „Kung Fu“. „Arrow“-Produzent Grent Berlanti plant nun ein Remake der Martial-Arts-Abenteuer im Wilden Westen.

    ABC

    Lange bevor Jackie Chan in „Shanghai Knights“ Ost auf West treffen ließ, war David Carradine (1936-2009) bereits als halbchinesischer Shaolin-Mönch Kwai Chang Caine im amerikanischen Wilden Westen unterwegs.

    Carradine, der heutigen Generation vor allem bekannt als titelgebender Gangsterboss in Quentin Tarantinos „Kill Bill“, spielte den Martial-Arts-Experten Caine von 1972 bis 1975 in der Serie „Kung Fu“ und noch einmal von 1993 bis 1997 in der Serien-Fortsetzung „Kung Fu – Im Zeichen des Drachen“. Dabei erlangte er absoluten Kultstatus.

    Wie der Hollywood Reporter berichtet, ist nun ein Remake von „Kung Fu“ geplant – mit einem zeitgenössischen Ansatz.

    Das neue "Kung Fu" wird weiblich

    Verantwortlich für das „Kung Fu“-Remake zeichnet das Produzenten-Duo Greg Berlanti („Arrowverse“) und Christina M. Kim („Blindspot“) - und das hat sich sogleich einen mordernen Kniff für „Kung Fu“ überlegt.

    Die Originalserie war zwar dafür bekannt, viel mehr als andere Geschichten auf die schlechte Behandlung der chinesischen Immigranten im Wilden Westen hinzuweisen, trotzdem wäre es heute wohl kaum zeitgemäß, einen weißen Darsteller als asiatischen Kung-Fu-Meister zu besetzen. Im Mittelpunkt des „Kung Fu“-Remakes soll deshalb eine junge chinesisch-amerikanische Frau stehen, die nach der Highschool in ein chinesisches Kloster reist, um mit sich selbst ins Reine zu kommen.

    Statt Ruhe und Frieden findet sie sie in Fernost jedoch eine Welt voller Verschwörungen, Vendettas und Kung-Fu-Kämpfen! Zurück in ihrer korrupten US-Heimatstadt sorgt sie dann mit ihren neuen Fähigkeiten für Recht und Ordnung, muss sich jedoch auch einer Gruppe mysteriöser Attentäter erwehren, die bereits ihren chinesischen Shaolin-Meister ermordet haben.

    "Blindspot"-Power für "Kung Fu"

    Die erste Episode wird momentan von Produzentin Kim und „Blindspot“-Erfinder Martin Gero geschrieben. Kim und Gero haben dabei durch „Blindspot“ natürlich schon Erfahrung, was weibliche TV-Action betrifft. Das „Kung Fu“-Remake wird inzwischen für den US-Fernsehsender The CW entwickelt, nachdem es ursprünglich noch für den Sender Fox gedacht gewesen war.

    Wann genau das Serien-Remake startet, ist derweil noch nicht bekannt. „Kung Fu“-Fans müssen sich also noch ein bisschen gedulden und sollten sich zur Einstimmung vielleicht die ein oder andere „Kung Fu“-Folge mit David Carradine ansehen - die sind zwar schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber durchaus noch ansehbar.

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