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    Blutiger FSK-18-Reißer neu bei Netflix: Das erwartet euch in "Proud Mary"

    „Proud Mary“ ist der heißeste Netflix-Neueinsteiger der letzten Tage - und belegt in den aktuellen Top-10-Filmen auf der Streaming-Plattform Rang 2. Wir verraten euch, was euch in dem blutigen Action-Thriller mit Taraji P. Henson erwartet!

    Sony Pictures Releasing France

    Mit „Proud Mary“ erwartet euch ein Action-Thriller auf Netflix, der es prompt zu Rang 2 der derzeit beliebtesten Filme auf der Streaming-Plattform brachte – noch vor der brandneuen Action-Komödie „Spenser Confidential“ und „How To Party With Mom“ mit Melissa McCarthy! 

    Aber lohnt sich der FSK-18-Reißer mit Taraji P. Henson („Hidden Figures“) auch? Wir verraten euch, worauf ihr euch bei dem hierzulande Direct-to-DVD veröffentlichten Actioner einstellen könnt.

    Darum geht’s in "Proud Mary"

    Mary (Taraji P. Henson) ist eine Auftragskillerin im Dienste einer Bostoner Mafia-Familie, die eines Tages während einer Mission einen Jungen bemerkt, der im Nebenzimmer sitzt. Sie verschont ihn.

    Ein Jahr später ist Danny (Jahi Di’Allo Winston) zwar immer noch ein Heranwachsender, der mittlerweile aber auch selbst in die Unterwelt verstrickt ist – und für den als „Onkel“ bekannten Verbrecherboss (Xander Berkeley) um die Häuser zieht. Als er eines Tages in Gefahr gerät, kommt Mary gerade noch rechtzeitig, um ihn in Sicherheit zu bringen – und ihn bei sich aufzunehmen. Denn sie hat ihn seit ihrem ersten Treffen nicht mehr aus den Augen gelassen…

    "Jackie Brown" trifft "Atomic Blonde"?

    Müsste man den Film mit möglichen Vorbildern vergleichen, dann wären das vermutlich „Jackie Brown“ und „Atomic Blonde“. Denn ähnlich wie auch Quentin Tarantinos Glanzstück erweckt auch „Proud Mary“ den Anschein einer Blaxploitation-Hommage – angefangen beim Titel über das Poster bis hin zum Soundtrack. Wenn die Titelheldin dann aber mal ebenso hart wie stylisch beginnt, ihre Widersacher auseinanderzunehmen, erinnert das fast eher noch an David Leichts durchgestylten Action-Kracher „Atomic Blonde“ mit Charlize Theron.

    Leider fehlt „Proud Mary“ aber die letzte Konsequenz, in die eine oder andere Richtung zu gehen. Für einen kurzweiligen Blaxploitation-Spaß nimmt er sich zuweilen zu ernst, für ein Action-Brett ist er wiederum zu lasch inszeniert. Und auch wenn sich die ansonsten großartige Taraji P. Henson abmüht, dem Film die nötige Coolness zu verleihen, fehlt es letztlich zu lang an den knackigen Ideen, die einen bei Laune halten könnten.

    Was hier drin gewesen wäre, macht das Finale deutlich. Wenn Tina Turners „Proud Mary“ aus den Boxen feuert und Mary ebenso locker wie beschwingt mit Knarre und Maserati Jagd auf die bösen Jungs macht, machen auch die teils schlechten Effekte nichts – das macht einfach nur einen Mordsspaß! Nur leider reichen ein paar Minuten eben nicht, um auf Mary wirklich proud sein zu können.

    Auch bei Netflix: "Dolemite Is My Name"

    Genre-Fans, die also gehofft hatten, Henson würde in die Fußstapfen von Pam Grier treten und vielleicht sogar noch weitere Reißer dieser Art nachlegen, sollten ihre Erwartungen also lieber etwas runterschrauben – oder gleich bei deren Klassikern wie „Coffy“ oder „Foxy Brown“ bleiben.

    Blaxploitation-Fans sollten auf Netflix vor allem „Dolemite Is My Name“ eine Chance geben. Das Biopic um Showbusiness-Alleskönner Rudy Ray Moore ist ganz im Stile des Schwarzen Kinos der 70er Jahre gehalten und macht nicht zuletzt dank eines großartig aufspielenden Eddie Murphys Spaß. Der wurde für seine Darbietung sogar für den Golden Globe nominiert – und brachte es mit dem Film gleich in die Jahresbestenlisten mehrerer FILMSTARTS-Redakteure.

    Eddie Murphys Comeback bei Netflix: Erster Trailer zu "Dolemite Is My Name"

     

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