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    Neue "Akte X"-Serie in Entwicklung – aber völlig anders, als ihr denkt
    Von Tobias Mayer — 29.08.2020 um 09:23

    In „The X-Files: Albuquerque“ geht es um die Fälle, auf die selbst Mulder und Scully keine Lust haben – und das Ganze soll eine animierte Comedy-Serie werden.

    Fox

    Akte X“ lief von 1993 bis 2002 (dazu kamen zwei Filme und zwei Revival-Staffeln). Man möchte meinen, dass die Agenten Mulder (David Duchovny) und Scully (Gillian Anderson) in dieser langen Zeit mit den Beklopptesten der bekloppten unheimlichen Fälle konfrontiert worden sind – aber nein, Irrtum!

    Bei Fox ist eine animierte „Akte X“-Comedyserie in Entwicklung, „The X-Files: Albuquerque“, die sich um eine Abteilung bemitleidenswerter FBI-Agenten dreht.

    Diese Kollegen müssen sich mit denjenigen Fällen herumschlagen, die zu „verrückt, lächerlich oder ganz einfach dämlich sind“, als dass die feinen Damen und Herren Scully und Mulder damit belästigt werden können. So schreibt es TV Line in einer Exklusivmeldung.

    Mal was Neues

    „Akte X“-Comics gab es schon, eine animierte Serie, zumal als Komödie angelegt, wäre aber neu. Das Projekt erinnert an die „Star Trek“-Zeichentrickserie „Lower Decks“, in der die Gags ebenfalls daraus gewonnen werden, dass eine Crew im Mittelpunkt steht, die gemeinhin als ziemlich unwichtig angesehen wird – die aber gleichwohl alle Hände voll mit diversen Anomalien zu tun hat.

     

    Falls nun jemand denkt, dass die Idee hinter „Akte X: Albuquerque“ ein schlechter Scherz ist, dürfen wir diesen Leser mit der Information beruhigen, dass die Serie noch abgeblasen werden könnte. Bisher hat Fox nämlich nur einen Pilotfilm bestellt. Für den sind Rocky Russo und Jeremy Sosenko als Autoren verantwortlich, bekannt durch ihre Arbeit an der Netflix-Animationsserie „Paradise PD“ über Cops, die Pfeifen in ihrem Job sind.

    „Akte X“-Schöpfer Chris Carter, der keinen Hehl daraus machte, dass er sich eine wie auch immer geartete Fortsetzung seiner Geschichte wünscht, ist als Ausführender Produzent beteiligt – wird also offenbar bei den Details nicht mitreden, aber wahrscheinlich bei den wichtigsten kreativen Entscheidungen.

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