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    Skandalfilm-Klassiker "Irreversible" demnächst auf Blu-ray – inklusive neuer Schnittfassung!
    Von Daniel Fabian — 08.10.2020 um 14:00
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    Nach langem hin und her ist es im kommenden Dezember endlich soweit: Gaspar Noés schwer verdaulicher Kultfilm „Irreversible“ erscheint endlich auf Blu-ray – und den 2019 erstellten Straight Cut gibt’s gleich mit dazu.

    StudioCanal

    Er ist einer dieser Filme, deren Blu-ray-Premiere besonders viele Filmfans entgegensehnen: „Irreversible“. In den vergangenen Jahren wurde die HD-Auswertung von Gaspar Noés kontrovers diskutiertem Schocker immer wieder in Aussicht gestellt, doch jetzt ist es tatschlich so weit.

    Studiocanal veröffentlicht den Film am 10. Dezember 2020 erstmals in Deutschland auf Blu-ray – unter anderem im limitierten Steelbook und inklusive dem brandneuen Straight Cut des Films!

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    "Irreversible" erstmals auf Blu-ray – im Steelbook inklusive Straight Cut

    Das ist "Irreversible"

    Marcus (Vincent Cassel) und Alex (Monica Bellucci) können auf dem Weg zu einer Party kaum die Finger voneinander lassen. Dass sie von Alex‘ Ex-Freund Pierre (Albert Dupontel) begleitet werden, hält die beiden auch nicht davon ab. Im Rausch aus Alkohol und Drogen kommt es schließlich aber doch zum Streit. Alex verlässt die Party vorzeitig – und wird auf dem Nachhauseweg brutal zusammengeschlagen und vergewaltigt…

    Der Film ging bei den Filmfestspielen von Cannes 2002 als verstörendster Festivalbeitrag seines Jahrgangs ins Rennen um die Goldene Palme – und gilt für Fans von Gaspar Noé („Enter The Void“, „Climax“) bis heute als das große Meisterstück des argentinischen Filmemachers. Besonders ist „Irreversible“ aber nicht nur aufgrund seiner drastischen Gewaltdarstellungen, sondern auch aufgrund seines Aufbaus. Denn die Geschichte wird rückwärts erzählt.

     

    Das ist der "Irreversible Straight Cut"

    2019 präsentierte Noé – wieder in Cannes – dann den sogenannten „Irreversible Straight Cut“, der die altbekannte Geschichte nun in der „richtigen Reihenfolge“ erzählt. Dafür wurden die Szenen aber nicht nur neu aneinandergereiht, sondern auch einzelne Passagen entfernt, die Noé für überflüssig hielt.

    Wir haben den Straight Cut bei der Weltpremiere gesehen und finden: Die neue Schnittfassung ist ein hochinteressantes Experiment, das vor allem gut als Ergänzung zur Originalversion funktioniert. Wir raten allerdings, den Straight Cut erst zu schauen, wenn ihr den ursprünglichen Cut bereits kennt.

    Die FILMSTARTS-Kritik zum Straight Cut von „Irreversible“

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