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    TV-Tipp für heute auf ProSieben: Ein Film, bei dem ihr euch vor Freude die Augen aus dem Kopf heult
    Von Tobias Mayer — 20.02.2021 um 08:15

    Es hat bis zum Jahr 2018 gedauert, bis Hollywood einen schwulen Teenager als Hauptfigur zeigte: Nick Robinson spielt in „Love, Simon“ einen 17-Jährigen, der sein Coming-out hat. Der Film macht glücklich.

    Twentieth Century

    „Love, Simon“ läuft am 20. Februar ab 20.15 Uhr auf ProSieben, alternativ könnt ihr den Film z. B. auch via Amazon Prime Video* als VOD leihen/kaufen.

    Für „Love, Simon“ von „Flash“- und „Arrow“-Regisseur Greg Berlanti spricht Kritikerin Antje Wessels in der FILMSTARTS-Kritik eine absolute Empfehlung aus. Die Geschichte des 17-jährigen Simon, der mit seinem Coming-out hadert, obwohl sein Umfeld doch scheinbar so offen und verständnisvoll ist, kommt weitestgehend ohne emotionalen Holzhammer aus – die Teenagerkomödie mag zwar hier und da etwas schönmalerisch sein, vor allem aber ist sie sensibel.

    Und wenn es im Finale schließlich doch kitschig wird, ist man dermaßen drin in der Geschichte, dass „Szenenapplaus wohl selbst dann noch unausweichlich ist, wenn man alleine zu Hause vor dem Fernseher hockt und sich gerade vor Glück die Augen aus dem Kopf heult.“

    Die 4,5-Sterne-Kritik zu „Love, Simon“

    „Love, Simon“ basiert auf dem Roman „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli, der inzwischen mit dem Titel des Films auf dem Cover verkauft wird.

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    Die Handlung von "Love, Simon"

    Es geht um den 17-jährigen Simon Spier (Nick Robinson), der in einer lieben Familie lebt, nette Freunde hat – und auch seine Schulnoten lassen nicht zu wünschen übrig. Doch er traut sich trotzdem nicht, sich als schwul zu outen. Denn u. a. die Erwartung seiner Mitschüler, auf dieselben Frauen zu stehen wie sie und unbedachte, schwulen-feindliche Kommentare seines Vaters (Josh Duhamel) geben Simon das Gefühl, nach einem Coming Out nicht mehr akzeptiert zu werden.

    In einem Online-User, der sich „Blue“ nennt, findet Simon dann jemanden, bei dem er sich verstanden fühlt. Blue, der sich als Schulkamerad ausgibt, hat sich in einem Blog anonym geoutet. Simon und er beginnen eine E-Mail-Freundschaft. Doch Simons Klassenkamerad Martin (Logan Miller) bekommt Einblick in die Mails und droht, Simon gegen dessen Willen zu outen.

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