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    "Loki" Folge 6: Das Ende erklärt – was bedeutet die Statue?
    14.07.2021 um 17:00
    Julius Vietzen
    Julius Vietzen
    -Redakteur
    Seit „Iron Man“ ist Julius ein riesiger Fan, der sich auch nach „Avengers: Endgame“, „Loki“ & Co. wahnsinnig auf die Zukunft des MCU freut.

    Die 6. Folge der 1. Staffel „Loki“ bringt einige gewaltige Änderungen für das MCU mit sich und endet mit einem Cliffhanger, der neugierig auf Staffel 2 macht. Unsere Erklärung zu Jonathan Majors' Figur Jener Der Bleibt alias Immortus alias Kang:

    In der sechsten Folge „Loki“ wird enthüllt, wer hinter der TVA steckt und von seiner Zitadelle am Ende der Zeit aus die Fäden zieht – und es ist tatsächlich Immortus. In der Serie selbst wird zwar kein Name enthüllt und auch in den Credits heißt er nur „He Who Remains“ beziehungsweise auf Deutsch „Jener, der bleibt“. Doch alles, was wir im „Loki“-Finale über die von Jonathan Majors gespielte Figur erfahren, deutet eindeutig auf Immortus hin.

    Immortus ist in den Comics eine Version – oder um bei „Loki“ zu bleiben: eine Variante – der Figur Nathaniel Richards, jenem Wissenschaftler aus dem 31. Jahrhundert, der in Folge 6 gezeigt, aber nicht benannt wird. Immortus nennt sich Richards in der Inkarnation, die in den Marvel-Comics von den Zeithütern eingesetzt wird, um über die Zeit zu wachen. In „Loki“ verbirgt Richards/Immortus hingegen seine wahre Identität hinter den Zeithüter-Marionetten.

    Bereits nach dem Ende von Folge 5 waren wir uns ziemlich sicher, dass Immortus hinter allem stecken muss. Wenn ihr mehr über die Figur erfahren wollt, empfehlen wir euch daher diesen Artikel:

    "Loki" Folge 5: Darum deutet das Schloss auf Immortus hin

    Immortus ist jedoch eigentlich gar nicht so wichtig, denn diese Version der Figur wird am Ende ja von Sylvie (Sophia Di Martino) getötet – doch wie Immortus bereits angedroht hat, macht sie damit Platz für die weniger wohlwollenden Varianten aus anderen Parallelwelten. Und wie wir am Ende von „Loki“ Folge 6 sehen, hat sich dabei eine Variante durchgesetzt:

    Jonathan Majors spielt auch Kang

    Loki wird von Sylvie durch ein Zeitportal gestoßen und landet wieder in der TVA – allerdings hat sich dort einiges verändert: Mobius (Owen Wilson) erkennt seinen Freund Loki (Tom Hiddleston) nicht mehr und statt der Statuen von den drei Fake-Zeithütern sehen wir eine Statue mit dem Gesicht von Jonathan Majors – sehr wahrscheinlich als Kang der Eroberer:

    2021 Disney und seine verbundenen Unternehmen.
    Loki erblickt eine Statue von Kang The Conqueror.

    Es ist nämlich bereits bekannt, dass Majors in „Ant-Man And The Wasp: Quantumania“ als Bösewicht Kang dabei sein wird. Und nachdem das „Loki“-Finale nun das Multiversum entfesselt hat (dazu später mehr), können wir uns auch sehr gut vorstellen, dass Kang so etwas wie der neue Thanos wird, der über mehrere Filme als Bedrohung aufgebaut wird.

    Mobius erkennt Loki nicht mehr

    Aber wie kommt es überhaupt dazu, dass wir hier eine Kang-Statue sehen und Mobius Loki nicht mehr erkennt? Zwei Erklärungen bieten sich hier an: Womöglich ist Loki in einer anderen Zeitlinie gelandet, was aber bedeuten würde, dass die TVA nicht außerhalb von Zeit und Raum existiert. Eigentlich schwer vorstellbar für eine Behörde, die über die Zeit wachen soll.

    Oder aber, und das halten wir für wahrscheinlicher: Durch Immortus' Tod hat sich der ganze Lauf der Geschichte verändert. Es gab nie eine TVA mit den drei angeblichen Zeithütern, sondern immer nur eine von Kang angeführte Organisation. Die ganze Handlung von Staffel 1 ist gewissermaßen nie passiert, daher haben Loki und Mobius auch nie zusammengearbeitet.

    "Loki" & Co.: Alle Original-Serien auf Disney+

    Das alles ergibt wohl auch nur Sinn, wenn man akzeptiert, dass Kang und Immortus Wesen sind, die jenseits von Raum und Zeit existieren. Uns rauchen jeweils auch noch die Köpfe. Mal abwarten, ob hier noch eine offizielle Erklärung kommt, oder ob das erst in kommenden MCU-Serien und -Filmen aufgegriffen wird.

    Das Marvel-Multiversum ist da!

    Nun aber noch einmal zurück zum Thema Parallelwelten und Zeitlinien. Denn mit dem Finale von „Loki“ wurde nun auch endgültig das Multiversum etabliert, das auch in vielen kommenden MCU-Filmen eine große Rolle spielen wird:

    Doctor Strange In The Multiverse Of Madness“ (deutscher Kinostart: 24. März 2022) trägt das Multiversum bereits im Titel, „Spider-Man: No Way Home“ (16. Dezember 2021) wird die vorherigen Spidey-Abenteuer mit Tobey Maguire und Andrew Garfield ins MCU holen und (spätestens) der bereits erwähnte „Ant-Man 3“ (16. Februar 2023) dann den ersten Auftritt von Kang bieten. Und natürlich dürfte sich auch die zweite Staffel „Loki“ um dieses Thema drehen, die mit der Abspannszene von Folge 6 bestätigt wird.

    Die Möglichkeiten sind mit einem solchen Multiversum natürlich unendlich und wir sind schon sehr gespannt, was MCU-Mastermind Kevin Feige und Co. vorhaben...

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