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    Neue Anklage gegen Bushido - was bedeutet das für Staffel 2 der "Unzensiert"-Doku auf Amazon Prime Video?
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

    In der Bushido-Doku „Unzensiert“ haben wir den Gangster-Rapper ganz privat erlebt, während er sich auf den großen Prozess gegen Arafat Abou-Chaker vorbereitet hat. Bevor die zweite Staffel erscheint, hat nun die Realität ein neues Kapitel eröffnet.

    Amazon Prime Video

    Man kann über Bushido sagen, was man möchte, aber ein langweiliges Leben führt der seit jeher kontrovers diskutierte Gangster-Rapper sicherlich nicht. Während er kürzlich noch stolzer Papa von Drillingsmädchen geworden ist sich nebenbei auf die Veröffentlichung seines neuen Albums, Sonny Black II, vorbereitet, steht dem selbsternannten Staatsfeind Nr. 1 nun wieder jede Menge Ärger ins Haus.

    ›› "Unzensiert" bei Amazon Prime Video*

    Wer die Dokumentation „Unzensiert“ auf Amazon Prime Video gesehen hat, ist natürlich auch mit dem komplizierten Thema rund um das Villen-Grundstück in Kleinmachnow vertraut, welches sich Bushido und Arafat Abou-Chaker 2011 gemeinsam kauften. Was in der Doku vollkommen unbehandelt blieb: 2013 gab es in der Villa ein Feuer, welches Bushido nun noch einmal so richtig in die Bredouille bringen könnte.

    Ist Bushido ein Brandstifter – und wie geht es mit "Unzensiert" weiter?

    Gegen den wohl größten Deutschrap-Star wurde nun nämlich Anklage wegen des Verdachts auf gemeinschaftliche Brandstiftung erhoben. Das bedeutet zwar, dass es momentan noch zwei weitere Beschuldigte gibt, sollte man Bushido jedoch verurteilen, dann droht ihm eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren. Das erinnert gewissermaßen an einen anderen Fall, in den Bushido verwickelt war.

    2017 wurde Bushido zu einer elfmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil er einen Einbruch in sein Aquarastik-Geschäft vorgetäuscht haben soll. Der Versuch, an das Geld seiner Geschäftsversicherung zu kommen, ging dort schon ordentlich nach hinten los und hat dafür gesorgt, dass der Musiker vorbestraft ist. Das ist natürlich auch ein entscheidender Faktor, warum ihm in der Kleinmachnow-Sache bis zu zehn Jahren Haft drohen.

    Bushido-Doku bei Amazon Prime: Unterhaltsam, aber mit großer Vorsicht zu genießen

    In der Amazon-Doku „Unzensiert“ wurden diese Vorfälle nicht angesprochen. Warum, das sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Sollte sich Bushido nun aber durch die Brandstiftungsanklage noch in eine weitere Verhandlung verstricken, stehen die Chancen auf eine serielle „Unzensiert“-Fortsetzung aus zeitlichen Gründen einfach denkbar schlecht. Es bleibt also abzuwarten, ob Bushido sein Vorhaben, die zweite Staffel selbst zu produzieren, überhaupt umsetzen kann.

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