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    Noch eine weitere DC-Serie: "Arrow"-Fanliebling baut seine eigene Justice League
    14.01.2022 um 14:44
    Björn Becher
    Björn Becher
    -Mitglied der Chefredaktion
    Ob Lachen mit „Jack & Jill“, Weinen mit „Bambi“ oder Hochspannung in „Heat“. Björn Becher liebt die Kraft des Kinos, ihn zu bewegen.

    Das sogenannte Arrowverse ist noch längst nicht am Ende – auch wenn die Serie, mit der alles begann, 2020 nach acht Staffeln beendet wurde. Nun bekommt ein „Arrow“-Fanliebling seine eigene Serie...

    TheCW

    Die zahlreichen Fans von John Diggle dürfen sich freuen. Der loyale „Arrow“-Sidekick bekommt seine eigene Serie, nachdem die Figur ja ohnehin im Arrowverse sehr präsent war. Nach dem Ende von „Arrow“ sahen wir John Diggle alias Spartan schließlich noch in einzelnen Episoden von „The Flash“, „Superman & Lois“, „Supergirl“ und „Batwoman“ auftreten. Schauspieler David Ramsey war zudem noch in einer anderen Rolle (als Sheriff im 19. Jahrhundert) in der Zeitreise-Serie „Legends Of Tomorrow“ zu sehen.

    Nun führt Ramsey eine eigene Serie an, bei der er auch hinter der Kamera eine große Rolle spielt. Justice U“ ist auch im Arrowverse angesiedelt und spielt nach den Ereignissen von „Arrow“. Der im jahrelangen Kampf an der Seite von Superheld*innen gestählte Ex-Soldat John Diggle will sich um die nächste Generation kümmern.

    Daher rekrutiert Diggle fünf junge Meta-Menschen, die sich undercover als Erstsemester an einer Universität einschreiben, wo sie aber kein klassisches Studium absolvieren. Er will sie dort viel mehr ausbilden und trainieren, damit sie die nächsten großen Superheld*innen werden. Wir dürfen davon ausgehen, dass ihre Kräfte aber schon deutlich früher gefragt sind und wir sie nicht nur im Trainingsraum und auf der Schulbank erleben...

    Justice U - die junge Justice League?

    Der Titel „Justice U“ dürfte nicht umsonst Assoziationen zur berühmten Justice League wecken. Im Mittelpunkt stehen allerdings halt nicht alte Helden wie Batman oder Superman, sondern eben junge Menschen, sodass womöglich auch Konflikte rund um das Erwachsenwerden eine Rolle spielen. Das passt auch perfekt zu US-Sender The CW, der Heimat des Arrowverse. Denn dieser versucht mit Serien wie auch „Riverdale“ immer wieder ein junges Publikum anzusprechen.

    Von „Justice U“ wurde nun erst einmal eine Pilotfolge bestellt. Bei Gefallen soll dann eine ganze Serienstaffel produziert werden. Regie beim Piloten führt übrigens Hauptdarsteller David Ramsay selbst. Nachdem er in der Vergangenheit schon bei Episoden von „Arrow“ und danach auch „Legends Of Tomorrow“, „Supergirl“, „Batwoman“ und „Superman & Lois“ inszenierte, drängt es ihn mehr und mehr hinter die Kamera. So soll er auch in Zukunft weitere Serienepisoden aus dem Arrowverse verantworten und – was für viele Fans sicher interessanter ist – auch unabhängig von dem Erfolg von „Justice U“ immer wieder als Gaststar dort auftreten.

    Dean Buscher/The CW
    David Ramsey: Vor der Kamera in "Arrow" ein Fanliebling, vermehrt nun auch als Regisseur am Arrowverse beteiligt.

    Wo „Justice U“ in Deutschland ausgestrahlt wird, falls es zur Staffelbestellung kommt, kann noch nicht abgeschätzt werden. Eine zwischenzeitliche Vereinbarung zwischen US-Sender The CW und Netflix wurde mittlerweile aufgekündigt. Die Ausstrahlung wird nun für jede neue Serie separat entschieden, wobei theoretisch jede TV-Station und jeder Streamingdienst Angebote machen kann.

    Aktuell umfasst das Arrowverse fest noch die Serien „The Flash“, „Legends Of Tomorrow“, „Batwoman“ sowie „Superman & Lois“. Die ebenfalls dazu zählenden Serien „Arrow“, „Supergirl“ und „Black Lightning“ wurden beendet. Andere Spin-off-Ideen sind in der Entwicklung, wurden aber teilweise, wie zum Beispiel die Serie „Green Arrow And The Canaries“, vor Umsetzung schon wieder fallen gelassen.

    Schlechte Nachrichten für "Arrow"-Fans: Nachfolgeserie wird eingestampft
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