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    Übernimmt Keanu Reeves auch die Regie? Der "John Wick"-Star möchte wohl eigenen Comic für Netflix inszenieren
    05.10.2022 um 19:00
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Ob Kugelballett à la John Woo oder ein Vollgasspektakel wie in "Mad Max: Fury Road": Für Pascal erreicht das Actionkino durch Bewegung echte Ekstase.

    Schon länger ist bekannt, dass Netflix an einer Adaption der u.a. von Keanu Reeves entwickelten Comic-Reihe „BRZRKR“ arbeitet. Der „John Wick“-Star übernimmt nicht nur die Hauptrolle übernehmen, sondern liebäugelt nun wohl auch mit dem Regieposten.

    StudioCanal / Netflix

    Mit „BRZRKR“ hat Keanu Reeves gemeinsam mit Matt Kindt und Ron Garney eine eigene Comic-Reihe entwickelt, in der sich alles um den Halbgott B dreht, der seit 80.000 Jahren als unsterblicher Krieger die Welt durchstreift. Verdammt zu einem Leben voller Gewalt, verliert B langsam den Verstand. Doch nach all den Jahrtausenden gibt es einen Silberstreif am Horizont, denn B stellt seine Fähigkeiten in den Dienst der US-Regierung und unterstützt diese dort, wo es für alle anderen zu gefährlich wird. Im Gegenzug soll er dafür endlich die Antwort erhalten, was sich hinter seinem ewigen Dasein verbirgt.

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    Wie bereits seit einer ganzen Weile bekannt ist, kümmert sich Netflix momentan um eine Live-Action-Adaption der Comic-Reihe. Das Projekt befindet sich derzeit noch in einem frühen Entwicklungsstadium, allerdings ist bereits bestätigt, dass Keanu Reeves die Hauptrolle in der Verfilmung übernehmen wird. Damit aber noch nicht genug: Wie es nun heißt, soll der „John Wick“-Star wohl auch daran interessiert sein, die Inszenierung von „BRZRKR“ für den Streamingdienst zu übernehmen.

    Es wäre nicht die erste Regiearbeit von Keanu Reeves

    In erster Linie kennen wir Keanu Reeves aus Actionfilmen wie „Speed“, „Matrix“ oder den „John Wick“-Reißern. Darüber hinaus hat der Superstar auch schon einmal Regie geführt, was folgerichtig bedeutet, dass „BRZRKR“ nicht sein inszenatorisches Debüt darstellen würde. Zum ersten Mal bezog er für den Martial-Arts-Klopper „Man Of Tai Chi“ aus dem Jahre 2013 den Regieposten. Reeves äußerte sich diesbezüglich in einem Interview mit Collider folgendermaßen:

    „Ich wurde Regisseur, weil ich Teil des Schreibprozesses war und ihn nicht abgeben wollte. Ich dachte: 'Oh, okay. Ich muss ihn inszenieren.' Bei ‚BRZRKR‘ bin ich noch nicht ganz so weit. Ich muss das Drehbuch lesen.“

    Neben dem Live-Action-Film hat Netflix im letzten Jahr ankündigt, auch eine Animationsserie zu entwickeln, die auf den „BRZRKR“-Vorlagen basiert und zwei Staffeln umfassen wird. Neuigkeiten über die Serie gibt es bislang noch nicht zu vermelden, dafür macht der Film nun langsam Fortschritte. Drehbuchautor Mattson Tomlin („Mother/Andorid“) hat via Twitter kürzlich bekannt gegeben, dass er seinen Entwurf des „BRZRKR“-Films fertiggestellt hat.

    Es dürfte damit also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich Reeves mit dem ersten Entwurf von Tomlin vertraut gemacht hat und damit nächste Schritte dahingehend eingeleitet werden, wer als Regisseur für den Film in Erwägung gezogen wird. In dem Interview sagte Reeves, dass es eine „33%ige Chance gibt“, dass er die Inszenierung übernehmen wird. Es wäre jedenfalls durchaus spannend zu sehen, wie sich Reeves ein zweites Mal auf dem Regiestuhl schlägt, nachdem die Kritiken für seinen „Man Of Tai Chi“ eher verhalten ausgefallen sind.

    Obwohl er sein größter Triumph war: Für diesen Film hat Nicolas Cage keinen (!) Cent bekommen

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