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Horridus
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Serienkritik
3,5
Veröffentlicht am 3. August 2026
Die Geschichte beginnt damit, dass Lily von dem örtlichen Lehrer Rick Hansen, gespielt von Alfie Allen, entführt wird. Nach Jahren in Gefangenschaft gelingt ihr schließlich die Flucht. Allein die Ausgangslage dass Alfie Allen den Bösewicht spielt sorgt bereits für eine gewisse Grundspannung.
Für mich lebt der Film bzw. die Serie vor allem von Alfie Allens Darstellung des Bösewichts. Er verkörpert Rick Hansen derart überzeugend, dass seine Figur jederzeit bedrohlich und glaubwürdig wirkt. Seine Darstellung ist so intensiv, dass man ihm die Rolle ohne Weiteres abnimmt – ein großes Kompliment an seine schauspielerische Leistung.
Die Handlung versteht es, kontinuierlich eine leichte Neugier aufzubauen. Immer wieder entstehen neue Fragen, die dazu führen, dass man unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht. Genau diese Neugier sorgt dafür, dass die Serie über ihre gesamte Laufzeit weitergeschaut wird.
Ich persönlich habe die Serie zu keinem Zeitpunkt als langweilig empfunden. Sie bietet spannende Unterhaltung, lebt von einem überzeugenden Antagonisten und hält das Interesse bis zum Schluss aufrecht.
Absolut dämliche und unlogische völlig dumme Protagonisten. Nichts davon ist irgendwie vorstellbar. Kein Mensch wäre jemals so dämlich. Wenn man so dämlich ist wie alle Beteiligten, dann hat man auch wirklich Pech gehabt, dass man da einfach in diese Situation gerät. Ganz schlechtes Drehbuch. Anscheinend kann Spannung heute nicht mehr aufgebaut werden ohne die absolute Dämlichkeit Protagonisten.