Der 19-jährige Emm, verlässt seine Pflegemutter in Spremberg und findet in der lebendigen Ballroom-Community Berlins eine neue Welt. Dort begegnet er der Choreografin Lia (Nora Henes), die als „Mother“ des renommierten „House of Bellevue“ über die Szene wacht. Nach intensiven Tanzproben und Voguing-Stunden nimmt sie Emm in ihr Haus auf. Während Emm sich in der Gruppe behaupten muss, wird er mit Fragen nach seiner Sexualität, seiner ersten Liebe und seiner Identität konfrontiert. Auch Lia kämpft mit inneren Konflikten: Sie fühlt sich zu Mohammed (Kawian Paigal) hingezogen, einem traumatisierten Geflüchteten, der in Drogen Trost sucht, und steht zugleich unter Druck, weil ihr die Community Kommerzialisierung und Entfremdung der Bewegung vorwirft. Zwischen Glanz, Musik und Performance entdeckt Emm, dass die Welt, nach der er sich gesehnt hat, von Brüchen und Sehnsüchten geprägt ist.
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