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Christian Alexander Z.
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Serienkritik
2,0
Veröffentlicht am 11. Januar 2025
Hier wurde durch unnötige Fehler viel Potenzial verschenkt. Die Gesamtinszenierung ist aufwändig und überzeugt völlig. Aber die Handlung zeigt mehrfach deutliche Widersprüche, z. B. warum wendet sich Jean Valjean wieder und wieder an den kriminellen Kneipenwirt? Es gibt noch einige andere Ungereimtheiten, die wirklich stören. Das Hauptproblem jedoch ist der Cast. Wer soll den glauben, dass colored people in der Zeit 1815 - 1832 in Frankreich in irgendeiner Form in Gleichberechtigung gelebt haben, ja sogar in staatlich Führungspositionen als Polizeichef ein Stadt tätig waren, das ist einfach absurd. Diese Version, des an sich guten Stoffs ist nicht zu empfehlen.
Diese Miniserie "Les Misérables" (2018) mit ihren 8 Episoden von jeweils rund 45 Minuten vereint die fundamentalen Elemente aus der Roman-Fassung und orientiert sich weitläufig an dem umfassenden Plot aus der Anime-Serie "Les Misérables: Shōjo Cosette" (2007), die sich mit ihren 52 Episoden von jeweils rund 25 Minuten beinahe vollständig an der Storyline des Romans orientiert.
Summa summarum versteht es diese Kurzfassung unerwartet gut, die Ereignisse aus der Roman-Fassung in fast 6 Stunden zu überführen. Wenngleich damit der Handlungsbogen der Verfilmung aus 1998 substanziell nur um wenige unanbdingbare Ereignisse ergänzt wird, spoiler: sei es das frühe Leben der Cosette als Cinderella oder die Zwiespältigkeiten zwischen ihr sowie der eifer-und rachsüchtigen Tochter der Thénardiers, Éponine, um die Gunst des Junggesellen Marius Pontmercy .