Wo Staffel 1 und 2 grandios waren, wurde es ab Staffel 3 immer lauer. Die 5. Staffel zeigt dies besonders, denn sie triftet teilweise in so unrealistische Action ab, das es beim zusehen weh tut. Auch die Geschichte wirkt so als würde sich der Regisseur zwanghaft Ideen aus dem Arm schütteln trotzdem hat die Serie immer noch sehr starke Momente die zwar leider nicht lange anhalten aber für eine Durchschnittliche Netflix Serie ausreichen. Eigentlich Schade
Nach wirklich tollen 2 Staffeln kommt da nur noch Murks. Ist wie Fast & Furios. Es wird gar nicht erst versucht, so etwas wie einen logischen Handlungsbogen aufzubauen. Hahnebücherne Ideen. Rauchende psychopatische Polizeichefs und völlig unnachvollziehbare Entscheidungen. Ich habe 6 Folgen durchgehalten. Länger war nicht drin. Was nich mehr nervt, dass einem Versucht wird, irgendein egoistischen, kinderfeindlichen Lebensstil als Freiheit zu verkaufen. Armselig.
Wie kann man eine so gute Grundlage so schlecht darstellen? Unlogisch, nervige Charaktere, sehr unrealistische Handlungsstränge, teilweise absurde Gangster - Geisel Konstellationen, Stereotypen hoch tausend... usw...usw Die Protagonisten verbringen Monate damit den Coup vorzubereiten, um dann unmittelbar wie ein Hühnerhaufen herumzulaufen?!? Vergleicht man die Serie beispielsweise mit Breaking Bad, bei der man durchgehend dieses authentische Gefühl hat, niemals kommt der Gedanke: "Geeennnaauuu, so ein Schwachsinn!" Das ist bei HDG leider super häufig so. Beispiel: spoiler: Die Exekution der Sekretärin! Dieser ganze Handlungsstrang, inkl. ein Exempel statuieren, ins Bein schießen, im Safe verstecken, Moskau rennt raus, das Abknallen auf dem Dach...Um dann allen zu erzählen, ach wir haben wegen den Bullen nur in die Luft geschossen... AAAArrrgggg!!!!!!111!!1!elf
Man wie hat mich das gekillt. Einfach nur lächerlich...
Wenn ich eine Serie zu solch einem Thema schaue, dann muss sie real wirken. Die Charaktere müssen krass sein, professionell, brutal und clever. Die Grundlage ist eine super Geschichte, man was hätte ich eine Serie gesuchtet, die wie HEAT (1995) wirkt, oder ähnlich. Aber hier wirken nur Berlin und die beiden Helsinkis wie Gangster, der Rest ist so weit hergeholt, einfach nur armselig. Und das bei einem 2,4Mrd Coup, ja nee, ist klar... 50€ Tankstellenraub wohl eher...
Wirklich gut gemachte Serie, die Geschichte wird gut und spannend erzählt. Sympathische Hauptfiguren, in denen die "Bösen" in Wirklichkeit die GUTEN sind. 4,5 von 5 Sternen
Oceans 13 trifft Reservoir Dogs. So etwas spannendes habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Eine der besten Serien der letzten Jahre für mich. Sie hat zwar (vor allem zum Ende hin) kleinere Logiklöcher, aber das wiegen die fantastischen Schauspieler und die tolle Inszenierung locker auf.
Während ich die ersten Teile noch gefeiert habe, muss ich zugeben dass ich den letzten Teil absolut grottenschlecht fand und ich bin eigentlich jemand der gerne noch das Positive finden möchte. Man hat irgendwie überhaupt keinen Bezug mehr zu den Charakteren, ständig diese Rückblenden zwischendurch nur um Berlin wieder Sendezeit geben zu können. Berlin ist nicht Negan von The Walking Dead, er ist komplett überbewertet meiner Meinung nach. Wenn nicht gerade der Vergangenheits-Berlin gezeigt wird, wird wild rumgeballert oder auf Krampf irgendwelche gags gemacht. Tokios Tod hat mich nichtmal ansatzweise betroffen oder traurig gemacht, sagt schon einiges. Wenn es den Professor nicht geben würde wäre diese Serie ein einziger Flop. Vielleicht hätte ich mir vor Teil 5 nicht 7 Staffeln Sons of Anarchy ansehen sollen, denn das hatte was von einem Abstieg aus der Champions League in die Kreisliga. Aber das darf keine Ausrede sein. Teil 5 absolut nicht empfehlenswert.
wohl mit die beste Serie die ich bisher gesehen habe. Unfassbar spannend und voller irrer Wendungen, die einen kaum Zeit lassen zum durchatmen. Wunderbar ausgesuchte Schauspieler, die alle einen brillanten Job machen. Allen vorran der Proffessor, Berlin, Monika und Nairobi fand ich richtig gut. Super gesetzte Cliffhänger zwingen einen dazu einfach weiterschauen zu müssen. So etwas kannte ich zuvor nur von Prison Break. Wunderbar, dass eine spanische Produktion einen so unfassbaren und absolut berechtigen Hype auslösen konnte. Eigentlich ist die Serie ja abgeschlossen, aber aufgrund des riesigen Erfolges hat Netflix den Regisseur eingestellt und dreht in Eigenregie eine dritte Staffel. Wenn sie nur ansatzweise so gut wird wie die ersten beiden, dann freue ich mich jetzt schon wie ein Schneekönig auf 2019.
Der Hype um diese Serie ist für mich unbegreiflich. Ich schaue wirklich viel und gerne verschiedenste Serien und würde meine Ansprüche als nicht allzu hoch bezeichnen. Doch diese Serie hat etwas geschafft, was wirklich wenige bisher geschafft haben: mehrere Charaktere haben mich nahezu aggressiv gemacht (mit Arturo geht es los...), weil ich sie so schlecht, eventuell auch auf deutsch schlecht synchronisiert (?) und zum fremdschämend fand. In einigen auf ernst gemachten oder auch wahnsinnig pseudodramatischen Situationen konnte man wirklich nur noch lachen. Leider wird dadurch eine eigentlich interessante Idee und potentiell interessante Geschichte im Keim erstickt.