A Thousand Blows
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Janko B
Janko B

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Serienkritik
1,5
Veröffentlicht am 27. April 2025
Stephen Graham spielt solide und liefert eine seiner ehrlichsten Leistungen der jüngeren Geschichte ab. Das kann aber leider die gesamte Produktion nicht retten. Die Serie kämpft insgesamt damit, ihrem eigenen konzeptionellen Käfig zu entkommen. Hier wird die Kraft des rohen, ungezügelten Geschichtenerzählens durch den übereifrigen Versuch, „eine zeitgemäße Botschaft“ zu transportieren, übertönt – und verwehrt uns einen realistischen Einblick in den wahren, ungezähmten Geist des Londoner East Ends Ende des 19. Jahrhunderts.

Selbst die Darstellung harter afrikanischer Kämpfer, die in Wirklichkeit nicht nur bloße Opfer waren, sondern als beeindruckende "Krieger" respektiert und in die Gemeinschaft integriert wurden, wird vollkommen anders ausgelegt. Im Londoner East End hat(te) das Bare-Knuckle-Boxen eine stolze Tradition und die Menschen lebten mit gegenseitigem Respekt diese "Kultur".

Und Mary Carr? Carr war die erste Anführerin der weiblichen Elephant Gang und organisierte die Frauen von ihrem Haus in der Stamford Street 118 aus zu einem effektiven Syndikat. Sie wurde gefürchtet und forderte uneingeschränkten Gehorsam. Die ihr nachgesagte kühle Professionalität und Rücksichtslosigkeit kann ich in der Darstellung von Erin Doherty nicht erkennen. Sie wirkt eher wie eine Parodie.

Hinzu kommt, dass Steven Knights Drehbuch mit "coolen One-Linern" überfrachtet ist. Was bei Guy Ritchie durchaus funktioniert, fruchtet hier als Stilmittel leider überhaupt nicht.
mn 72
mn 72

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Staffel 1 Kritik
3,0
Veröffentlicht am 7. März 2025
Steven Knight steht für Qualität - daher unterhaltsam, aber m.E. nicht mal annähernd gut wie Peaky Blinders