Dass man als Kandidat oder Kandidatin bei „Wer wird Millionär?“ nervös ist, sobald man vor Günther Jauch auf dem Ratestuhl platz nimmt, ist ganz normal. Unter dem enormen Druck passieren den Quizzern auch immer wieder Patzer, die sie im schlimmsten Fall eine Menge Geld kosten kann. Jetzt musste RTL allerdings einen Fehler eingestehen, der einem Kandidaten sogar eine zweite Chance bringt.
"Wer wird Millionär?"-Kandidat fällt wegen falscher Antwort auf 500 Euro
An den Weihnachtsfeiertagen lief wie jedes Jahr das Weihnachts-Special von „Wer wird Millionär?“ bei RTL. Kandidat Tom Lorenz schaffte es in der Folge vom 25. Dezember auf den Ratestuhl bei Günther Jauch und stand kurze Zeit später vor der 8.000-Euro-Frage. Und hier wurde es für ihn besonders knifflig. Die zu beantwortende Frage lautete: „Welcher Körperteil wird durch Kleidungsstücke mit Scrunch-Naht und dem daraus resultierenden Push-up-Effekt zum Blickfänger?“ Selbst Moderator Jauch musste eingestehen, dass er sich in diesem Bereit nicht auskennen würde. Zur Auswahl standen folgende Möglichkeiten:
- A: Brust
- B: Bauch
- C: Oberarm
- D: Po
Der Kandidat entschied sich für Antwort A und lag falsch, richtig wäre Antwort D gewesen. Der Stuttgarter ging mit 500 Euro nach Hause.
RTL muss Fehler bei Frage einräumen – und gibt Kandidat zweite Chance
In der zweiten Weihnachts-Folge am 26. Dezember kam es dann zur Überraschung: RTL räumte ein, am Tag zuvor einen Fehler gemacht zu haben. Günther Jauch selbst verkündete, dass ihnen bei der 8.000-Euro-Frage von Tom Lorenz zwei Antworten möglich gewesen seien. Mittlerweile seien auch bei BHs die sogenannten Scrunch-Nähte üblich, die einen ähnlichen Effekt erzielen würden. „Ich mache es kurz: Da wären zwei richtige Antworten möglich gewesen“, so Jauch. Der Sender hätte dem Kandidaten angeboten, noch einmal in die Show zu kommen und bei der 8.000-Euro-Frage einzusteigen. Er nahm das Angebot an und saß am zweiten Weihnachtsfeiertag prompt wieder vor Günther Jauch.
Der zweite Auftritt fiel dann aber ähnlich kurz aus. Lorenz beantwortet lediglich die 8.000-Euro-Frage und stieg dann bei 16.000 Euro aus. Zum Glück, denn diese Frage hätte er ohnehin falsch beantwortet.