Am 8. Januar legte Netflix im Hinblick auf Liebe nach: Es wurden acht Folgen der zweiten Staffel von „Love is Blind: Germany“ auf einmal veröffentlicht. Fans könnten sich also nicht nur über das Kennenlernen in den Pods freuen, sondern auch über die Verlobungen und den anschließenden Pärchenurlaub. Doch bevor sie sich überhaupt außerhalb der Kabinen kennenlernen konnten, machen zwei Kandidat*innen Schluss.
"Love is Blind: Germany": War diese Liebe zum Scheitern verurteilt?
In den Pods lernten sich Jubriel und Wandi kennen. Vor allem für die HR-Managerin war schnell klar, dass sie sich keinen anderen Mann an ihrer Seite vorstellen kann. Jubriel selbst hatte immer wieder Zweifel, vor allem wegen der Tatsache, sich verloben zu müssen. Außerdem hatte er Interesse an Josy, die sich am Ende aber für Gunnar entschied.
Für Jubriel sei eine Verlobung zwar eine große Verpflichtung, doch er entschied sich für diesen Schritt und machte Wandi in den Kabinen einen Antrag. Bei seinem Antrag konnte Jubriel vor Nervosität kaum sprechen, fand für Wandi dann aber doch schöne Worte: „Ich fühle mich einfach nur wohl, glücklich und unglaublich geküsst von der Welt, mit einer Frau wie dir hierzusein, die mir so ein schönes, warmes, gutes Gefühl gibt.“ Wandi sagte Ja und beide freuten sich riesig darauf, sich am nächsten Tag endlich zu sehen.
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Beim langersehnten Reveal trafen Jubriel und Wandi erstmals aufeinander und die Freude über den jeweils anderen schien zu überwiegen. Beide machten sich Komplimente über ihr Aussehen und konnten nicht aufhören, sich zu küssen. Alles schien perfekt…
Wandi zieht nach Jubriels Verhalten den Schlussstrich
Die Harmonie zwischen Wandi und Jubriel hält nicht lange. Im anschließenden Urlaub auf Korfu treffen die Verlobten das nächste Mal aufeinander und von der überschwänglichen Freude des ersten Treffens ist nichts mehr vorhanden. Vor allem Jubriel wirkt, als hätte er keinerlei Interesse mehr daran, seine Partnerin kennenzulernen. Gespräche verlaufen im Sand oder finden gar nicht erst statt, er beschäftigt sich lieber mit dem Pool und dem Gedanken, was sein Kumpel Konstantin wohl gerade macht. Anstatt Wandi näher zu kommen. Kleinste Annäherungsversuche seiner Partnerin werden abgeblockt. Wandi ist bereit, sich auf das Experiment einzulassen und die Liebe zu geben, die sie hat, möchte Jubriel allerdings auch sein Tempo lassen.
Doch Wandi merkt immer mehr, dass sie in eine Sackgasse läuft. Beim Gruppendate sieht sie die anderen Frauen wieder und lässt ihren Emotionen freien Lauf. „Es gibt kein 'uns', er hat keine Kraft in uns investiert. […] Er sieht mich nicht“, gibt Wandi traurig zu Protokoll. Sie und Jubriel könnten sich nicht auf dem Level kennenlernen, dass eine Heirat überhaupt möglich wäre.
Am nächsten Morgen kommt es zum Gespräch und Wandi erklärt, Jubriel ihre Gefühlslage. Er betont, dass es wahrscheinlich einfach nur der falsche Zeitpunkt für beide gewesen sei. „Das bedeutet auf jeden Fall, dass das nicht die Bedeutung hat, die ich mir gewünscht habe“, offenbart Wandi mit einem Blick auf ihren Verlobungsring. Sie nimmt das Schmuckstück vom Finger und reicht es Jubriel: „Den brauche ich nicht.“ Und beendet damit die Verlobung und Beziehung der beiden. Für den 28-Jährigen hätten die Verliebtheit, die Leichtigkeit und der Funke gefehlt.