Im diesjährigen Dschungelcamp waren wohl alle Augen auf einen Kandidaten gerichtet: Gil Ofarim. Fans der Sendung konnten es kaum abwarten, dass der Musiker in der Reality-Show endlich über seinen Davidstern-Skandal auspackt. Doch schnell folgte die Ernüchterung. Gil stellte sehr schnell klar, dass er aufgrund einer Verschwiegenheitserklärung nicht über den Vorfall sprechen dürfe. Er zog nicht nur den Unmut seiner Mitcamper*innen auf sich, sondern auch den der Zuschauer*innen.
Doch jetzt scheint Gil Ofarim seine Stimme wiedergefunden zu haben und gibt Fans endlich, was sie wollen.
Endlich spricht Gil Ofarim im Dschungelcamp: Das sagt er über seinen Davidstern-Skandal
An Tag 15 findet Gil Ofarim bei der Nachtwache in Simone Ballack wohl die richtige Gesprächspartnerin. Die Ex-Spielerfrau hatte bereits angedeutet, dass ihr Gils Verhalten innerhalb des Camps mittlerweile suspekt sei. Er springe plötzlich fröhlich und glücklich durch den Dschungel, was nicht zu seiner Art vom Anfang der Show passen würde. Für sie sei es nicht einfach, wenn sie mit ihm spricht, könnte ihr das negativ ausgelegt werden. Sie wolle ihn aber auch nicht ignorieren, das sei nicht ihre Art.
RTL
Schnell kommt Simone auf das eigentliche Thema: „Wenn jemand zwei Jahre nicht die Wahrheit sagt oder für uns nicht die Wahrheit sagt, dann ist es schwer ihm zu glauben.“ Simones Worte beschäftigen Gil und auf einmal fängt er an zu reden. „Es wurde nachgewiesen, dass das Band nicht das Originalband ist, es wurde nachgewiesen, dass von allen Aufnahmen zwei Sekunden gefehlt haben.“ In der Hotelschlange habe damals ein Zeuge gestanden, den er nicht kannte, der den Davidstern um seinen Hals gesehen haben soll, betont der Musiker weiter. „Das Video, das im Umlauf ist, ist nicht das Original.“
Mit diesen Aussagen kann er Simone aber nicht von sich überzeugen, im Gegenteil. Für sie mache Gil nicht den Eindruck, dass ihm irgendetwas leidtun würde. Er gebe nur allen anderen die Schuld. Die Schuld gibt Gil vor allem der Bild-Zeitung, die nach seiner Aussage das belastende Videomaterial damals bereits vor der Polizei bekommen haben soll. „Die schreiben, was sie wollen“, wirft er den Medien vor. „Ich bin nicht verurteilt, ich bin nicht vorbestraft. Ich bin freigesprochen.“ Dennoch könne er sich nicht weiter äußern – wegen der Verschwiegenheitserklärung.
Da die Zuschauer*innen vor allem von Gil Ofarim erwartet hatten, dass sich der Musiker wegen seines Skandals reumütig zeigt, dürfte seine jetzige Offenbarung für die Fans wohl eher unbefriedigend sein.