Bei "Wer wird Millionär?" scheiterte er kläglich, jetzt sitzt dieser Kandidat im Gefängnis: Das steckt hinter seiner Geschichte
Adrian Königer
Adrian Königer
Junior Redakteur bei Filmstarts. Erzogen von Harald Schmidt, aufgewachsen mit Joko & Klaas. Als Fan von Late Night Shows kenne ich mich bestens mit Böhmermann, Welke & Co. aus. Experte für deutsche TV-Shows und Entertainment. Schaue liebend gern Quiz-Shows.

Im britischen „Wer wird Millionär?“ saß ein Kandidat, der Jahre später Millionen von Pfund durch Betrug ergatterte. Jetzt sitzt er im Gefängnis.

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Wem bei „Wer wird Millionär?“ das große Geld ausbleibt, der muss sich die Million auf einem anderen Weg ergattern. So dachte zumindest der Brite Jeff Arundell, der Jahre nach seiner Teilnahme bei „Who wants to be a Millionaire?“ Millionen von Pfund durch Betrug erschlichen hat.

Bei "Wer wird Millionär?" blieb das große Geld aus: So betrog der Kandidat seine Opfer

Im Jahr 2000 war Jeff Arundell im britischen „Wer wird Millionär?“ als Kandidat zu sehen. Sein Auftritt war aber nicht von langer Dauer: Er konnte nur sechs Fragen richtig beantworten, bis er bei der 4.000-Pfund-Frage scheiterte. Er ging damals nur mit 1.000 Pfund nach Hause.

Jeff Arundell war 2000 bei „Who wants to be a Millionaire?“ und gewann 1.000 Pfund. ITV
Jeff Arundell war 2000 bei „Who wants to be a Millionaire?“ und gewann 1.000 Pfund.

Danach wurde es ruhig um den Briten, bis er 2016 auf eine perfide Masche kam: Er überzeugte Freunde und Verwandte, ihm Geld zu überweisen, indem er vorgab, internes Wissen über pharmazeutische Unternehmen zu haben. Er behauptete, das Geld zu investieren, doch stattdessen gab er es für sogenanntes „Spread-Betting“ aus.

"Wer wird Millionär?"-Kandidat wird verurteilt: Er muss mehrere Millionen Pfund (!) zurückzahlen

Er suggerierte seinen Opfern, dass er das Geld in seinem Investment verloren habe, obwohl er mit seiner Masche Millionen von Pfund verdient hatte. Er versteckte seine Gewinne vor seinen Opfern, bis diese sich ein Jahr später an die Polizei wandten. Daraus entstand ein Prozess, der sich über Jahre erstreckte. Dabei wurde auch bekannt, dass Arundell darüber hinaus das Erbe seiner Mutter unterschlagen hatte.

2023 wurde er schließlich zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, wie Dailymail berichtet, nachdem er von insgesamt 4,3 Millionen Pfund profitiert hatte. Neben seiner Haftstrafe muss der ehemalige „Wer wird Millionär?“-Kandidat auch 4.140.428,59 Pfund zurückzahlen.

So könnt ihr "Wer wird Millionär?" schauen

Das britische „Wer wird Millionär?“ ist zwar hier nicht zu sehen, dafür aber sein deutschsprachiger Ableger mit Günther Jauch. Die Quizshow läuft jeden Montag um 20:15 Uhr bei RTL und kann eine Woche vor TV-Ausstrahlung auf RTL+ gestreamt werden.

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