Gil Ofarim spricht erstmals über seine Zukunftspläne nach dem Dschungelcamp: "Ich werde kein Reality-Star"
Adrian Königer
Adrian Königer
Junior Redakteur bei Filmstarts. Erzogen von Harald Schmidt, aufgewachsen mit Joko & Klaas. Als Fan von Late Night Shows kenne ich mich bestens mit Böhmermann, Welke & Co. aus. Experte für deutsche TV-Shows und Entertainment. Schaue liebend gern Quiz-Shows.

Für Gil Ofarim sind die zehrenden Wochen im australischen Dschungel bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ vorbei. Nun überlegt sich der Musiker, wie es für ihn weitergeht.

RTL

Gil Ofarims Teilnahme im Dschungelcamp sorgte für viel Aufruhr – nicht zuletzt, weil er sich durch falsche Antisemitismus-Vorwürfe sogar vor Gericht verantworten musste. Er selbst wollte bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ eigentlich zum Thema schweigen, doch er äußerte sich schließlich über den Prozess. Das bereut er nun. Wie es für den Musiker in Zukunft weitergehen soll, verrät er selbst in einem Interview.

IBES 2026: Gil Ofarim bereut seine Äußerung im Dschungelcamp

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ist vorbei und Gil Ofarim ist zum Dschungelkönig gekrönt worden. Doch der Musiker muss sich immer noch für seine Aussagen im Dschungelcamp und eine fehlende Entschuldigung rechtfertigen. In der Show hatte er lange geschwiegen; nach zwei Wochen sprach er endlich über den Gerichtsfall, äußerte sich über ein angeblich manipuliertes Video und beteuerte, dass er freigesprochen wurde.

Beide Aussagen waren irreführend und wurden neben einigen Medienhäusern auch von der Staatsanwaltschaft und dem Hotelmitarbeiter Markus W., der 2021 von Ofarim beschuldigt wurde, widerlegt. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur äußerte sich Ofarim zu seiner Dschungelcamp-Teilnahme und bereut seine Aussagen, die er dort tätigte:

Ich habe mich im Nachhinein darüber geärgert. Ich habe mich geärgert, dass ich überhaupt etwas zu Inhalten aus dem Prozess gesagt habe

Er hätte lieber zu dem ganzen Fall geschwiegen, wollte aber „auch nichts relativieren“.

"Ich werde kein Reality-Star": So sieht Ofarims Zukunft nach dem Dschungelcamp-Sieg aus

Ofarim war sehr überrascht über seine Wahl zum Dschungelkönig. Seine Mitcamper*innen machten schließlich ihren Frieden mit dem umstrittenen Musiker. „Meine Mitcamper waren sehr herzlich zu mir, auch nach dem Finale“, so Ofarim. Er hat nach seinem Sieg bereits Pläne für die Zukunft, auch wenn diese noch nicht ganz ausgereift sind:

Klar, ich habe in den vergangenen Jahren viel Musik geschrieben. Aber es gibt keine Platte, die fertig produziert irgendwo liegt. Es gibt auch keine Pläne für eine Doku oder so

Er betont dabei auch, dass es „keinen geheimen Deal mit RTL“ gebe; er habe auch nicht mit der Dschungelkrone gerechnet. Er will so weiterarbeiten wie vor dem Gerichtsprozess: als Musiker, Schauspieler und Synchronsprecher. Dabei erklärt er mit Nachdruck, was er nicht werden möchte: „Ich werde kein Reality-Star“. Ambitionen, auf seinem Titel als Dschungelkönig aufzubauen, habe er keine – auch die Unterschiede zwischen Reality-TV und Trash-TV kenne er nicht.

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