"Ich habe ein Trauma": Sarah Connors schlimmster TV-Moment verfolgt sie seit 20 Jahren
Maximilian Günther
Maximilian Günther
Als Kind der 2000er zum passionierten TV-Junkie erzogen. Trash-TV-Connaisseur mit Herz für Underdogs. Guilty Pleasures: GNTM & Temptation Island.

Manche Situationen sind so peinlich, dass man sie einfach nur vergessen will. Sängerin Sarah Connor erlebte so einen Fremdscham-Moment vor ganz Deutschland im Live-TV. So geht es ihr heute mit dem Skandal, der ihr beinahe die Karriere gekostet hätte.

Radio Bremen

Sarah Connor gilt als eine der bekanntesten Sängerinnen Deutschlands. In den 2000ern eroberte sie mit englischen Pop-Hymnen die Charts, inzwischen ist sie mit deutschsprachiger Soul-Musik dick im Geschäft. Angesichts dieses Mega-Erfolgs könnte man allerdings glatt vergessen, dass Sarah Connor vor 20 Jahren den peinlichsten TV-Moment ihrer Karriere durchmachen musste. Der fatale Patzer schlug sogar so große Wellen, dass viele bereits das Karriere-Ende der Sängerin prophezeiten. So denkt Sarah Connor heute darüber.

"Brüh im Glanze": Ganz Deutschland war dabei, als Sarah Connor die Nationalhymne verpatzte

Nicht jeder ist textsicher, was die deutsche Nationalhymne angeht. So wie Millionen von Deutschen ging es 2005 auch Sängerin Sarah Connor, die vor einem Match der Fußball-Nationalmannschaft die deutsche Hymne anstimmen sollte. Vor 66.000 Menschen trat die damals erst 24-Jährige auf den Rasen, doch leider kam dann alles anders: Statt "Blüh im Glanze" trällerte Sarah Connor "Brüh im Lichte dieses Glückes ..." und sorgte damit für einen TV-Skandal der Superlative.

Plötzlich hieß es in der Presse, dass die Sängerin die Nationalhymne ins Lächerliche gezogen habe und ganz Deutschland diskutierte plötzlich darüber, ob man den Text der Hymne auswendig kennen müsse. Manche gingen sogar so weit und forderten das Karriere-Aus der jungen Sängerin. Hier könnt ihr den prekären Moment nachschauen:

"Ich hab's verkackt": Sarah Connor leidet bis heute unter dem schlimmsten Moment ihrer Karriere

Sarah Connor musste wochenlang Spott und Häme aus der Klatschpresse über sich ergehen lassen, denn viele waren der rückständigen Meinung, dass sie als blondes Popsternchen gar nicht in der Lage gewesen wäre, die Nationalhymne korrekt zu singen. Connor, die heute ein absoluter Profi auf der Bühne ist, sei damals jedoch einfach nervös gewesen, wie sie bei „Wer stiehlt mir die Show?“ gestand:

Ich stand da alleine auf diesem Rasen als junges Mädchen. Und dann haben die gesagt: ,Jetzt fang an!' Und ich so: ,Ok.' Ich mache die Augen zu. Und ich habe gesungen und ich wusste in dem Moment, irgendwas war falsch. Ich wusste aber nicht, was!

Schon 2005 sprach Connor im Stern-Interview darüber, wie es zu dem Fauxpas kommen konnte: „Ich habs verkackt. Ich hab' nur einmal meine Augen aufgemacht und hab' die ganzen Lichter gesehen, und direkt gesungen ,im Lichte' anstatt ,im Glanze'.“ Leider war die Reaktion der Öffentlichkeit so negativ, dass Sarah Connor noch Jahre später von ihrem peinlichen TV-Moment heimgesucht wurde.

Wie Bunte.de berichtet, habe sie bei einem Konzert in München gestanden: „Ich habe ein Trauma. Immer wenn ich nach München komme, denke ich, hier ist mal etwas ganz Schlimmes passiert.“ Zum Glück konnte Sarah Connor die Gunst des Publikums zurückgewinnen – heute ist sie erfolgreicher denn je.

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