"Ich habe etwas Dummes getan": So traf Klaas Heufer-Umlauf auf die "die prominenteste Person der Welt"
Adrian Königer
Adrian Königer
Junior Redakteur bei Filmstarts. Erzogen von Harald Schmidt, aufgewachsen mit Joko & Klaas. Als Fan von Late Night Shows kenne ich mich bestens mit Böhmermann, Welke & Co. aus. Experte für deutsche TV-Shows und Entertainment. Schaue liebend gern Quiz-Shows.

Man würde meinen, Klaas Heufer-Umlauf wäre versiert im Umgang mit Promis, doch eine Person hat dem Entertainer riesigen Respekt eingeflößt.

ProSieben / Christoph Köstlin

Jeder wäre wohl ehrfürchtig, wenn man die Möglichkeit hätte, einen ehemaligen US-Präsidenten zu sprechen. Für Klaas Heufer-Umlauf kam es zu dieser Situation in einem unverhofften Moment. Die Nervosität war ihm ins Gesicht geschrieben.

Klaas war im Gespräch mit Barack Obama

Barack Obama war vor knapp drei Jahren im Rahmen von „Ein Abend mit Präsident Barack Obama – Europa“ gleich zweimal auf der Bühne zu sehen. Sein Gesprächspartner: Kein Geringerer als Klaas, der ihn jeweils in Zürich und Berlin interviewt hat.

Doch für Klaas waren die Voraussetzungen nicht so rosig, wie man sich das vielleicht vorstellen könnte. Bei „Frühstück bei Barbara“ offenbarte er Barbara Schöneberger, dass er das Angebot in seinem Urlaub bekommen habe, seine Zusage aber sofort bereut habe. Er erklärt:

Dann habe ich aufgelegt, dann wurde mir erst einmal heiß und kalt und dann dachte ich: 'Oh Gott, ich glaube, ich habe etwas Dummes getan!’

Denn Klaas ist erst im Nachhinein die Sprachbarriere aufgefallen. Sein Englisch ist zwar gut genug, aber er dachte sich in Vorbereitung auf das Gespräch: „Vielleicht gibt es da einen „native speaker“, der das besser machen könnte.“ Klaas erwartete nämlich recht komplexe Gesprächsthemen mit dem ehemaligen US-Präsidenten.

Klaas über Obama: "Das habe ich noch nie gesehen"

Für Klaas lief dann das geplante Gespräch mit der, nach eigener Aussage, „meistfotografierten und prominentesten Person der Welt“ ziemlich problemlos. Doch Klaas merkte, wie er im Gespräch gedanklich immer mehr abdriftete, wenn es um ernste Themen ging. So erzählt er:

Der redet dann irgendetwas über die Gesundheitsreform und ich denke mir: 'Ach guck mal, an der Stelle hat der einen Pickel, das habe ich noch nie gesehen.[...] Dann vergesse ich, dass ich da in einer Halle sitze mit 10.000 Leuten, die da gerade zugucken!

Klaas bereut sein Gespräch mit Obama aber im Nachhinein nicht, denn für ihn war es eine einzigartige Erfahrung. Er fand das Interview sogar so gelungen, dass er scherzte, er müsse mit dem ehemaligen US-Präsidenten auf Tour gehen.

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