„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist zweifellos die bekannteste Serie im deutschen Fernsehen. Seit 1992 flimmert die Daily-Soap bei RTL über die Bildschirme und gehört für Millionen Zuschauer*innen seit Jahrzehnten zum festen Ritual im Abendprogramm. Aktuell darf sich der Privatsender über einen riesigen Erfolg mit GZSZ freuen – und die beeindruckenden Zahlen haben einen ganz simplen Grund.
"Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" erhält Bestwerte bei RTL+
„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist längst nicht mehr nur von Montag bis Freitag um 19:40 Uhr bei RTL zu sehen. Wer nicht warten möchte, kann die jeweiligen Folgen bereits eine Woche im Voraus auf RTL+ streamen – und genau dort markierte die Serie nun einen historischen Bestwert.
In der modernen Erfolgsmessung zählen heute nicht mehr nur die linearen Einschaltquoten, sondern auch die Abrufe im Streaming-Bereich. In der Woche vom 9. bis zum 15. März lief es für GZSZ und RTL besonders erfolgreich: Mit 980.000 Zuschauer*innen innerhalb nur einer Woche knackte der Dauerbrenner fast die magische Millionen-Grenze. Einen derart hohen Wert konnte die Serie im Video-on-Demand-Bereich bislang noch nie verbuchen. Zum Vergleich: In den vorangegangenen Wochen schwankten die Zahlen üblicherweise zwischen 800.000 und 960.000 Abrufen.
So kam es zum Streaming-Erfolg bei GZSZ
Dass „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ausgerechnet in dieser Woche so massiv online gestreamt wurde, hat einen Grund: Am Donnerstag, den 12. März, musste die Kultserie nämlich ihren angestammten Sendeplatz räumen. Stattdessen dominierte der Fußball das Programm, als RTL die UEFA Europa League-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Porto übertrug.
Die Folge, die ursprünglich an diesem Abend laufen sollte, wurde jedoch nicht einfach auf den nächsten Slot am Freitagabend verschoben. Stattdessen strahlte der Sender die Episode am darauffolgenden Freitagmorgen um 9:00 Uhr aus. Da zu dieser Zeit wahrscheinlich die wenigsten Fans vor dem Fernseher sitzen konnten, war der Griff zur Mediathek die logische Konsequenz: Auf RTL+ war die Folge natürlich längst verfügbar. Es ist also davon auszugehen, dass ein Großteil der Zuschauer*innen den Weg über den Stream wählte, anstatt sich den Wecker für die morgendliche TV-Ausstrahlung zu stellen.