Die öffentlich-rechtlichen Sender haben es aktuell nicht leicht: Wegen des neuen Reformstaatsvertrages müssen das ZDF und die ARD ordentlich Budget einsparen. Zum Jahresende werden deshalb gleich 3 (!) Sender gestrichen: tagesschau24, ARD alpha und ONE fliegen für immer aus der Senderliste. Für Fans von "Sturm der Liebe" und weiteren ARD-Soaps wird diese Änderung weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.
"Sturm der Liebe" verliert die Hälfte aller Sendeplätze
„Sturm der Liebe“ ist einfach Kult. Die Serie läuft seit 2006 täglich im TV und hat mittlerweile unglaubliche 4.500 Folgen auf dem Buckel. In der ARD gibt es werktags eine brandneue Folge zu sehen, doch tatsächlich ist die Serie auf den Spartensendern der Öffentlich-rechtlichen sogar noch häufiger zu sehen: 13 Folgen werden pro Tag bei BR, MDR und Co. ausgestrahlt. Ein Großteil davon sind Wiederholungen alter Folgen, die uns nostalgisch in die frühen 2000er zurückversetzen.
Besonders beim Spartensender ONE ist die Kitsch-Serie ein Dauerbrenner: Aktuell laufen 6 (!) Folgen täglich im TV, was auf die gesamte Woche unglaubliche 30 Episoden ergibt. Da aber ausgerechnet dieser Sender nun eingestampft wird, verliert die Kultserie somit schlagartig ca. 47 % aller Sendeplätze. Von 64 Ausstrahlungen in der Woche bleiben für die Serie höchstens 34 übrig.
Auch andere ARD-Hits sind betroffen
Es bleibt abzuwarten, ob am Ende nicht vielleicht sogar NOCH weniger Sendeplätze übrig bleiben, denn nachdem ONE komplett gestrichen wurde, müssen auch andere Kultserien auf die bestehenden Sender BR, SWR und Co. aufgeteilt werden. Somit könnte es auch dort einigen „Sturm der Liebe“-Sendeplätzen an den Kragen gehen.
Ähnlich sieht es bei der anderen erfolgreichen ARD-Seifenoper „Rote Rosen“ aus. Sie wird aktuell 4 mal täglich bei ONE ausgestrahlt, was zukünftig wegfallen wird. Der Arztserie „In aller Freundschaft“ könnte dasselbe Schicksal blühen, sie läuft dort ebenfalls mehrmals pro Tag.
Wenn ihr wissen wollt, welche Serien von der Senderschließung betroffen sind, schaut hier vorbei: