Vergangenen Samstag stiegen Stefan Raab und Michael „Bully“ Herbig bereits zum fünften Mal in den Ring, um sich im Duell gegen einen Herausforderer zu beweisen. In ihrer Show „Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli“ behielten der Entertainer und der Schauspieler die Oberhand und sicherten sich den dritten Sieg in Folge. Damit wächst der Jackpot für die kommende Ausgabe auf die beeindruckende Summe von einer Million Euro an. Doch trotz des Triumphs herrscht in der Fangemeinde dicke Luft: Viele Zuschauer*innen zeigten sich mit dem Ausgang unzufrieden und warfen dem Duo vor, der Kandidat sei während der Spiele ungerecht behandelt worden.
"Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli": Elton gibt Stefan einen entscheidenden Tipp
Nach rund zweieinhalb Stunden Spielzeit kam die Challenge „Fühlbox“ an die Reihe. Bei diesem Spiel müssen die Teilnehmer ihre Hände in blickdichte Boxen schieben und knifflige Aufgaben allein durch Tasten lösen. Spielleiter Elton hatte die Regeln zuvor klar definiert: Wer als Erster vier Durchgänge für sich entscheidet, holt den Punkt für das gesamte Spiel.
RTL / Raab Entertainment / Willi Weber
Nach vier Runden war die Luft bereits zum Schneiden dick, denn zwischen dem Herausforderer – dem sogenannten „Schnulli“ – und Stefan Raab stand es unentschieden 2:2. Bully Herbig war zu diesem Zeitpunkt noch punktlos. Als Raab schließlich auch den fünften Durchgang für sich entschied, erspielte er sich den entscheidenden Matchball. Die finale Aufgabe: Drei Vorhängeschlösser mussten blind mit dem passenden Schlüssel geöffnet, in eine Öse eingehängt und wieder fest verschlossen werden.
Raab bewies zwar Rekordgeschwindigkeit, leistete sich jedoch einen entscheidenden Patzer: Er hängte die Schlösser geöffnet in die Ösen. Noch bevor er den Buzzer drücken konnte, merkte Elton lautstark an, dass Raab wohl nicht richtig zugehört habe. Durch diesen Hinweis und zusätzliche Zwischenrufe aus dem Publikum erkannte der Entertainer seinen Fehler im letzten Moment, korrigierte ihn und sicherte sich und Bully den Gesamtsieg. Ein Eingriff, den Elton kurz darauf sichtlich bereute: „Hätte ich mal nichts gesagt!“
RTL/ Raab Entertainment/ Willi Weber
Fans sind sich einig: Das Spiel hätte Raab nicht gewinnen dürfen
Das Knifflige des Spiels lag in der Regelvorgabe: Hätte Raab den Buzzer gedrückt, während die Schlösser noch geöffnet in den Ösen hingen, wäre der Punkt automatisch an den Herausforderer gegangen. Damit hätte der „Schnulli“ mit Raab gleichziehen können. Doch durch Eltons entscheidenden Hinweis erhielt der Entertainer die Chance, seinen Fehler in letzter Sekunde zu korrigieren – ein Umstand, der den Zuschauer*innen an diesem Abend besonders sauer aufstieß.
Auf dem offiziellen Instagram-Account der Show ließen die Fans ihrem Ärger über den Spielverlauf freien Lauf. „Das war Betrug gerade beim Spiel mit den Schlössern. Man hat Raab geholfen“, lautete einer der Vorwürfe. Eine andere Userin brachte die Empörung vieler auf den Punkt: „Das war absolut unfair und von Elton nicht regelkonform. Eine absolute Frechheit! Das hätte mal umgekehrt sein sollen.“ In der Community herrscht Einigkeit: Eigentlich hätte Kandidat Benjamin den Punkt verdient gehabt, da Raab seinen Fehler ohne Eltons Eingreifen niemals rechtzeitig bemerkt hätte.