Nach seinem TV-Comeback hat Stefan Raab mit RTL einen neuen Heimatsender gefunden. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, auf seine bewährten Erfolgskonzepte zurückzugreifen: So erinnert seine Sendung „Die Stefan Raab Show“ stark an sein früheres Steckenpferd „TV total“. Auch das Format „Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli“ weist deutliche Parallelen zu seinem Klassiker „Schlag den Raab“ auf.
Nun bedient sich Raab erneut an einem seiner großen ProSieben-Hits und stampft für RTL eine neue Promi-WM aus dem Boden.
Stefan Raab und seine skurrilen Showkonzepte: Darauf können sich Fans einstellen
Wer erinnert sich nicht an die legendäre „Wok-WM“, bei der sich zahlreiche Promis in Teams zusammenfanden, um sich in das namensgebende Küchengerät zu setzen und einen Eiskanal hinunterzubrettern? Das Konzept schlug bei den Zuschauer*innen ein wie eine Bombe und sorgte zwölf Jahre in Folge für ein wahres Spektakel.
Genau an diesen Erfolg will Raab nun anknüpfen – wenn auch in abgewandelter Form: Statt Woks bekommen die Promis Jetskis unter den Allerwertesten, und statt eines Eiskanals begeben sie sich aufs offene Wasser. Mit der ersten „Jetski Star WM“ bringt Raab das Sommerfeeling zu RTL: Am Samstag, den 29. August, wird die erste Ausgabe der neuen Liveshow ausgestrahlt. In verschiedenen Disziplinen müssen die prominenten Teilnehmer*innen Mut und Geschicklichkeit beweisen, um am Ende den Sieg davonzutragen. Wer genau antritt, ist bislang noch ein Geheimnis.
Raab Entertainment / Willi Weber
Ob Raab damit endlich an seine glanzvollen Zeiten anknüpfen kann? Zumindest blieben seine aktuellen Formate hinsichtlich der Quoten zuletzt hinter den Erwartungen zurück. Seine erste Sendung „Du gewinnst hier nicht die Million“ wurde nach nur wenigen Monaten abgesetzt und durch „Die Stefan Raab Show“ ersetzt. Doch auch „Die Unzerquizbaren“ mit Elton sowie „Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli“ konnten das Publikum bisher nicht dauerhaft fesseln. Einziger Lichtblick ist aktuell die gemeinsame Sendung mit Barbara Schöneberger, „Wer weiß, wann was war?“. Das Format konnte nach langer Zeit wieder wirklich zufriedenstellende Quoten verbuchen.