DSDS-Juror verzockt über 120.000 Euro: Er scheiterte bei "Wer wird Millionär?" ausgerechnet an dieser Filmfrage
Clara Tremmel
Clara Tremmel
-Senior Redakteurin
Clara schreibt über den Moment, wenn der Puls steigt und das Hirn streikt und Paris auf einmal zur Hauptstadt von Italien wird. Sie würde sich selbst nie in eine Quizsendung wagen, berichtet aber über die, die es tun.

Er sitzt jetzt zwar in der DSDS-Jury neben Dieter Bohlen, aber RTL-Luft schnuppert Bushido schon viel länger. Unvergessen bleibt sein Auftritt beim „Wer wird Millionär?“-Promi-Special, bei dem er ordentlich Geld verzockte.

RTL / Stefan Gregorowius

Bald sehen wir Bushido in seiner neuen Rolle als DSDS-Juror neben Dieter Bohlen und Isi Glück. Bei RTL kennt sich der Rapper mittlerweile richtig gut aus: Er hat mit seiner Frau Anna-Maria nicht nur eine Familiendoku bei RTL+, er war auch schon zu Gast bei „Wer wird Millionär?“. Während seine Mitstreiter*innen an diesem Abend auf Nummer sicher gingen, setzt Bushido alles auf eine Karte – mit fatalen Folgen.

Bushido bei "Wer wird Millionär?": Die Konkurrenz war vorsichtiger

Bevor Bushido alles riskierte, lieferten die anderen Promis in der „Wer wird Millionär?“-Folge im November 2024 solide ab. Ingo Zamperoni war der Abräumer des Abends und ging mit 125.000 Euro nach Hause, auch wenn er bei der letzten Frage fast auf seinen Vater gehört und falsch getippt hätte. Comedian Ralf Schmitz sicherte sich 32.000 Euro, und Cindy aus Marzahn erspielte immerhin 64.000 Euro. Alle spielten mit Köpfchen – und dann kam Bushido.

RTL / Stefan Gregorowius

Die 500.000-Euro-Frage: Alles oder nichts

Für Bushido erfüllte sich mit seiner Teilnahme in der Quizshow ein kleiner Traum. Der Musiker wollte schon immer mal gegenüber von Günther Jauch auf dem Kandidatenstuhl platz nehmen.

Bis zur 500.000-Euro-Marke schlug sich der Rapper überraschend gut. Doch dann ploppte diese eine Frage auf, die wohl jeder Film-Nerd im Schlaf beantwortet hätte:

„Bei wem genießt der legendäre Wilhelmsschrei geradezu Kultcharakter?“

  • A: Ornithologen
  • B: Cineasten
  • B: Gewichtheber
  • D: Sopranistinnen

Jauch zuckte mit den Achseln: „Wilhelmsschrei? Nie gehört.“ Bushido hingegen hatte eine Theorie. Er tippte auf die Sopranistinnen, weil die ja mit ihren Stimmen extreme Frequenzen erreichen könnten. Klingt logisch? War es aber leider nicht.

"Ick hab Bock zu zocken"

Das Problem: Ein falscher Tipp bedeutete den Absturz von 125.000 Euro auf läppische 500 Euro. Jauch versuchte noch, ihn zu bremsen, doch Bushido war im Tunnel. „Ick hab schon Bock zu zocken. Wir sind hier nicht bei ‚Wer bringt hier die Eier am sichersten nach Hause‘.“

Er zog es durch, loggte die Sopranistinnen ein und kassierte die Quittung. Der Wilhelmsschrei ist nämlich ein bekannter Soundeffekt, den fast jeder Cineast (Filmfan) kennt. Bushido stürzte ab und landete hart bei den 500 Euro. Immerhin: Der Rapper bewies nach der Show wahre Größe. Weil er den Charity-Topf nicht so leer lassen wollte, zahlte er die 32.000 Euro Differenz einfach aus seinem eigenen Privatvermögen.

Hättest du gewusst, dass der Wilhelmsschrei seit den 50er Jahren in fast jedem Blockbuster von Star Wars bis Indiana Jones eingebaut wird?

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