Es war der wohl größte Paukenschlag der aktuellen „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel: Völlig überraschend tauchte Menowin Fröhlich vor der Jury auf und sicherte sich prompt das begehrte Direktticket für den Recall von Dieter Bohlen.
Der Musiker ist für DSDS-Fans kein Unbekannter: Bereits 2005 und 2010 nahm er an der Show teil, wobei er besonders bei seinem zweiten Anlauf für Schlagzeilen sorgte. Damals belegte er den zweiten Platz, obwohl er bis zum Finale als der haushohe Favorit galt. Viele machten am Ende eine gezielte Kampagne der BILD-Zeitung für seine Niederlage gegen Mehrzad Marashi verantwortlich.
Ganze 16 Jahre später wittert Menowin nun seine nächste Chance auf den Sieg – und hat es mittlerweile sogar unter die Top 15 geschafft. Doch genau das sorgt hinter den Kulissen für ordentlich Zündstoff: Vor allem die anderen Kandidat*innen empfinden sein Weiterkommen als unfair – besonders, wenn man seine bisher gezeigte Leistung als Maßstab nimmt.
Menowin Fröhlich bei DSDS: Im Recall gibt es Textlücken
Im Recall wird bei DSDS gnadenlos aussortiert: Von den ursprünglich 30 Kandidatinnen und Kandidaten dürfen am Ende nur 15 bleiben. Das Konzept: Die Nachwuchstalente treten in Fünfer-Gruppen an und performen jeweils denselben Song. So will die Jury den direkten Vergleich erzwingen und sehen, wer wirklich heraussticht.
Menowin Fröhlich findet sich direkt in der ersten Gruppe wieder und muss sofort abliefern. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern gibt er den Titel „Ordinary“ von Alex Warren zum Besten. Dabei wählt Menowin eine sehr eigene Interpretation – kämpft allerdings sichtlich damit, sich den Songtext fehlerfrei zu merken.
Die Entscheidung der Jury folgt sofort und Dieter Bohlen macht es gewohnt spannend: „Derjenige, der weiter ist, ist nicht der, den man so denkt, der weiter ist“, kündigt der Poptitan an. Zur Überraschung wird Menowin trotz seiner fehlerhaften Leistung direkt in die Top 15 durchgewunken. Die Begründung des Jury-Chefs fällt dabei gewohnt direkt aus: „Du Sack hast wenigstens alles gegeben.“
RTL / Stefan Gregorowius
Menowins Performance sorgt für Unmut
Menowin zeigt sich überglücklich über sein Weiterkommen. Besonders freut ihn, dass die Jury offenbar erkannt hat, dass der Song eigentlich gar nicht zu seinem Stil passte – seine individuelle Eigeninterpretation aber dennoch zu schätzen wusste. Doch während Menowin jubelt, herrscht hinter den Kulissen dicke Luft: Über seinen Direkteinzug in die Top 15 sind längst nicht alle glücklich.
Besonders Mitstreiter Alex, der gemeinsam mit Menowin in derselben Gruppe auf der Bühne stand, findet deutliche Worte für das Urteil der Jury: „Wer eine Woche Zeit hat, um sich auf einen Song vorzubereiten und dreiviertel vom Text vergisst und seine Einsätze nicht drin hat. Das ist nicht das, was ich an Qualität dieser Show kenne und gewohnt bin.“
Alex selbst durfte sich am Ende auch noch über sein Ticket in die nächste Runde freuen.
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