Menowin Fröhlich gilt wohl als der kontroverseste Kandidat in der gesamten DSDS-Geschichte. Im Jahr 2010 nahm der Musiker an der siebten Staffel teil und kämpfte sich bis ins Finale vor, wo er sich schließlich Mehrzad Marashi geschlagen geben musste. Das Besondere: Menowin galt bis zum Schluss als absoluter Fan-Favorit – viele machten damals eine Kampagne der BILD-Zeitung für seine überraschende Niederlage verantwortlich.
In der aktuellen 22. Staffel sorgt er nun erneut für Schlagzeilen: Menowin durfte spontan am Casting teilnehmen und sicherte sich direkt ein Ticket für den Recall. Eine Entscheidung, die bei vielen Zuschauer*innen auf heftige Kritik stößt und für reichlich Gesprächsstoff sorgt.
Zweite Chance bei DSDS: Menowin Fröhlich stiehlt seiner Tochter die Show
In der Folge vom Samstag, den 18. April, wartet vor allem auf Dieter Bohlen eine echte Überraschung. Als Kandidatin Jiepen Fröhlich vor die Jury tritt, wird der Poptitan sofort stutzig. Er ahnt eine Verbindung zu seinem ehemaligen Schützling Menowin Fröhlich – und behält recht. Das Nachwuchstalent bestätigt lächelnd, dass Menowin ihr Vater ist und sie sogar zum Casting begleitet hat.
RTL / Stefan Gregorowius
Gesanglich kann die gerade einmal 17-Jährige die Jury jedoch nicht überzeugen. Dieter, Bushido und Isi Glück legen ihr ans Herz, es in ein paar Jahren noch einmal zu versuchen. Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende: Dieter macht kurzen Prozess, ruft Menowin kurzerhand ins Studio und bietet ihm an, selbst einen Song zu performen. Der lässt sich nicht zweimal bitten und schnappt sich das Mikrofon.
Nach dem Auftritt folgt der Hammer: „Jetzt kannst du ja bei DSDS wieder mitmachen. Würdest du oder würdest du nicht?“, fragt Dieter Bohlen völlig unvermittelt. Menowin ist sichtlich perplex, gesteht aber sofort, dass er dabei wäre. Die Jury fackelt nicht lange: Er kassiert von allen drei Mitgliedern ein „Ja“, und Bohlen überreicht ihm sogar höchstpersönlich ein Direktticket in den Recall.
Fans sind sich wegen Menowins erneuter Teilnahme uneinig
Dass Menowin Fröhlich nun eine erneute Chance bekommt, bei DSDS durchzustarten, sorgt für heftige Diskussionen. In den sozialen Netzwerken herrscht bei vielen Fans Skepsis, nicht wenige haben das Gefühl, dass der gesamte Auftritt von langer Hand geplant war. Eine Instagram-Userin machte ihrem Ärger unter einem offiziellen Post der Show Luft und vermutet Kalkül hinter der Entscheidung:
„Finde es ein absolutes Unding das Menowin mitmachen darf. Das war 100% von Anfang an so geplant, das war gespielt. Fällt ja auch auf, dass in diesem Jahr kaum gute Sänger oder Sängerinnen dabei sind. Die Guten müssen gehen, die schlechten dürfen bleiben.“
Besonders die mangelnde Fairness steht im Fokus der Kritik: Da Menowin bereits seit 16 Jahren im Geschäft ist, sehen viele einen unfairen Vorteil gegenüber den anderen Teilnehmenden. Für die meisten stehe Menowin als Sieger der Staffel bereits fest.
Doch auch der Umgang mit seiner Tochter Jiepen stößt vielen Zuschauer*innen sauer auf. Kritiker werfen Menowin vor, ihr den großen Moment gestohlen zu haben. „Er kam rein und hat nicht mal gefragt, ob sie weiter ist. Darüber hat gar keiner mehr gesprochen. Die Kleine tat mir echt leid“, kommentiert ein Fan. Eine weitere Userin pflichtet bei: „Schade, dass Menowin seiner Tochter IHREN Moment geklaut hat. Finde ich von der Jury auch nicht in Ordnung.“
Trotz der harten Kritik gibt es aber auch ein anderes Lager: Viele treue Anhänger freuen sich über das Comeback und sind der Meinung, dass Menowin den Sieg, der ihm damals verwehrt blieb, nun endlich nachholen sollte.
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