Seit sieben Jahren kämpfen Joko und Klaas regelmäßig gegen ihren eigenen Haussender und haben mit ihren gewonnenen 15 Minuten schon einige beeindruckende Aktionen auf die Beine gestellt. Diesmal treten die beiden nicht mal in Erscheinung und ProSieben hat Platz gemacht für eine mehrstündige Dokumentation über den Alltag der Menschen in der Ostukraine.
Joko und Klaas konnten gegen 777 ProSieben-Mitarbeiter bestehen
Bei „Joko & Klaas gegen ProSieben“ musste das Duo in seiner neuesten Folge am Mittwoch gegen 777 Angestellte des Senders antreten – was nicht das erste Mal war. Die beiden mussten schon vor einigen Jahren gegen diese schiere Masse an ProSieben-Mitarbeiter*innen antreten und zogen am Ende den Kürzeren.
Diesmal konnten sich Joko und Klaas durchsetzen und die 15 Minuten für sich gewinnen. Dabei haben sie in der Vergangenheit mit ihrer Zeit schon spektakulärste Aktionen durchgezogen – wie die Schatzsuche nach einer Million Euro. Sie machten aber auch auf ernste Themen aufmerksam, als sie etwa mit der Ausstellung „Männerwelten“ den Fokus auf sexualisierte Gewalt und Sexismus legten.
#dontlookaway: ProSieben strahlt dreistündige Doku ohne Werbung aus
Dieses Mal nutzten Joko und Klaas ihre „15 Minuten“ am Donnerstag, den 4. Juni, um eine mehrstündige Dokumentation zu zeigen. Unter dem Titel „#dontlookaway“ zeigt die Doku den Alltag der Menschen in der Ukraine nach mittlerweile vier Jahren Krieg. Den beiden war dieser Blickwinkel besonders wichtig, da er angesichts anderer globaler Konflikte zunehmend in Vergessenheit geriet.
Joko und Klaas tauchen in der Doku selbst gar nicht auf. Am Anfang wird nur folgende Erklärung zur Einordnung mitgegeben: „Vor einiger Zeit haben wir Kameras in die Ukraine geschickt und die Menschen gefragt: Was würdet ihr uns über euren Alltag erzählen? Was sollten wir sehen? Das ist es, was sie uns zeigen wollen“
Überraschenderweise zeigte ProSieben die Dokumentation nicht nur in Extralänge über mehrere Stunden, sondern auch komplett ohne Werbung. Die ca. 200-minütige Dokumentation lief komplett in ukrainischer Sprache und mit deutschen Untertiteln und ist in ihrer gesamten Länge kostenlos auf Joyn zu finden.
ProSieben-Kollege Sebastian Pufpaff hat bei „TV total“ auch auf ein wichtiges Problem hingewiesen:
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