Nach beschlossener Absetzung von "Immer wieder sonntags": Schlagerikone rechnet mit Entscheidung der ARD ab
Maximilian Günther
Maximilian Günther
Als Kind der 2000er zum passionierten TV-Junkie erzogen. Trash-TV-Connaisseur mit Herz für Underdogs. Guilty Pleasures: GNTM & Temptation Island.

Das angekündigte Aus von „Immer wieder sonntags“ hat die Schlagerwelt tief erschüttert. Eine berühmte Sängerin kritisiert die Entscheidung der ARD nun scharf.

SWR/Wolfgang Breiteneicher

Seit 1995 flimmert „Immer wieder sonntags“ im Ersten über unsere Bildschirme. Doch damit ist schon bald Schluss: Während die Konkurrenz beim „ZDF-Fernsehgarten“ munter weiter drehen darf, wird die ARD-Show nach der aktuellen Staffel abgesetzt. Eine ESC-Ikone, die in der Sendung schon oft zu Gast war, stellt nun die drastische Entscheidung der ARD öffentlich infrage.

ESC-Legende blickt wehmütig zurück auf ihre Zeit bei "Immer wieder sonntags"

Als die ARD verkündete, dass „Immer wieder sonntags“ noch in diesem Jahr zu Ende gehen wird, zeigten sich viele Fans enttäuscht von der Entscheidung – schließlich läuft die Kultsendung bereits seit stolzen 31 Jahren in den warmen Monaten im TV. Auch Eurovision Gewinnerin Nicole („Ein bißchen Frieden“) zählt zu den Fans, die das Aus überhaupt nicht gutheißen können.

Auf Instagram veröffentlichte sie nun ein emotionales Statement, in dem sie ihrer Traurigkeit freien Lauf lässt. Die Sängerin bedankt sich dafür, dass sie bei „Immer wieder sonntags“ schon „unzählige Male auf der Bühne stehen“ durfte und deshalb viele schöne Erinnerungen an das Team der ARD-Sendung habe. Weil sie so oft bei der Sendung gewesen sei, sei diese für ihre Kinder und Enkel sogar zu einem „Stück Kindheit“ geworden.

Nicole spricht sich gegen ARD aus: "Finde ich umso trauriger"

Nicole geht offen damit um, dass sie die Entscheidung der ARD kritisch infrage stellt. Dass der Sender sich neuen Dingen zuwenden wolle, sei für sie nicht okay:

Umso trauriger finde ich es, wenn man nun liest, man wolle sich künftig stärker auf ein jüngeres Publikum konzentrieren. Denn genau die Menschen, die diese Sendung über Jahre hinweg getragen und Woche für Woche eingeschaltet haben, hätten ihr Sonntagsprogramm sicher gerne weiterhin behalten.

Besonders schade fände sie, dass neue Künstlerinnen und Künstler einer Bühne beraubt wurden, auf der sie vom Publikum entdeckt werden konnten. Aktuell sei dies das falsche Signal: Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz sollte man echte Menschen auf Bühnen, nah am Publikum, mehr denn je schätzen.“ Immerhin können sich Fans noch auf einen letzten Auftritt der Schlagerikone freuen. Am 5. Juli tritt sie noch einmal bei „Immer wieder sonntags“ auf.

Warum die Geissens schon bald Konkurrenz im TV bekommen könnten, gibt es hier zu lesen:

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