Heute Abend läuft ein ganz besonderer „Wilsberg“-Fall im TV: Denn in „Wilsberg: Morderney“ kommt es zu einem Crossover zwischen zwei beliebten deutschen Krimiserien. Wo der Film läuft und was Fans in der besonderen Folge erwarten können, verraten wir euch hier.
Heute Abend läuft endlich wieder "Wilsberg" im TV: Darum geht es im heutigen Fall
Wie wir erst vor kurzem berichtet haben, müssen Fans nicht mehr lange auf eine brandneue „Wilsberg“-Folge warten. (Hier nachlesen, wann der neue Fall im TV startet.) Bis dahin gibt es aber weiterhin regelmäßig Wiederholungen der kultigen Krimi-Reihe zu sehen. Am Mittwoch, dem 15. Juli 2026 sendet ZDF neo um 20:15 Uhr einen ganz besonderen Fall: In „Wilsberg: Morderney“ (2018) kommt es zum Crossover zwischen „Wilsberg“ und der ZDF-Reihe „Friesland“.
Im Film, der bei der Erstausstrahlung unglaubliche 8,3 Millionen Menschen vor die Bildschirme lockte, macht Wilsberg Urlaub auf der Nordseeinsel Norderney. Statt jedoch wohlverdiente Entspannung genießen zu können, schlittert Wilsberg aber direkt in seinen nächsten Fall: Denn bei der Ankunft im Ferienhaus entdeckt er jemanden, der bewusstlos in der Kloschüssel hängt. Kurze Zeit später wird der Mann tot am Strand aufgefunden. Kriminalhauptkommissar Jan Brockhorst (bekannt aus der Friesland-Reihe) nimmt sich des Falls an, doch auch eine Inselpolizistin schaltet sich ein. Wilsberg ermittelt ebenfalls munter mit, weswegen schon bald eine ganze Schar an klugen Köpfen versucht, das Rätsel um den Toten zu lösen.
ZDF/Thomas Kost
"Echte Programmperle": Das Crossover kam bei Kritikern richtig gut an
Eigentlich ermittelt Wilsberg in seiner Heimat Münster, doch auch in der malerischen Nordsee-Idylle gibt der kauzige Privatdetektiv eine richtig gute Figur ab. Dass es zu einem Crossover mit den Stars der „Friesland“-Reihe kommt, lässt den Film zu einem echten Fest für Nordsee-Krimis werden. Zwar kritisieren manche, dass der 58. Fall der „Wilsberg“-Reihe wegen der vielen Ermittler:innen etwas chaotisch daherkommt, doch trotzdem besticht der Fall mit seinem ungewöhnlichen Setting.
In der Neuen Osnabrücker Zeitung lobt der Autor den Film in höchsten Tönen: „Mit diesem sogenannten Crossover, in den USA eine häufige Übung, ist Autor Stefan Rogall eine echte Programmperle gelungen. Die Figuren beider Reihen zeigen sich in Bestform, die originellen, anspielungsreichen Dialoge funkeln und sprühen nur so vor Witz.“
Warum „Wilsberg“-Star Leonard Lansink mit einer beliebten Krimi-Serie abrechnet, könnt ihr hier nachlesen: Der erfolgreichste Krimi Deutschlands soll bei der ZDF-Kultserie abgeschaut haben