Seit den 80er-Jahren flimmert „Ein Fall für zwei“ über die deutschen Bildschirme und begeistert seither verlässlich ein Millionenpublikum. Umso schockierender ist für Krimifans die aktuelle Nachricht aus Mainz: Das ZDF zieht den Schlussstrich und stellt den Kult-Freitagskrimi nach stolzen 46 Jahren offiziell ein. Doch ganz so abrupt müssen sich die Zuschauer*innen dann doch nicht von dem beliebten Frankfurter Ermittler-Duo verabschieden. Wie das ZDF die Entscheidung begründet und wie das große, emotionale Serienfinale aussehen soll, erfahrt ihr hier.
"Ein Fall für zwei" geht nach 46 Jahren zu Ende: Das sagt das ZDF zur Entscheidung
Im Jahr 1981 flimmerte die allererste Episode von „Ein Fall für zwei“ im ZDF über die Bildschirme. Trotz zahlreicher Besetzungswechsel über die Jahrzehnte hinweg blieb die Serie ein unerschütterlicher Quotenbringer und Publikumsliebling. Nun steht jedoch unumstößlich fest: Die im kommenden Jahr anstehende 13. Staffel wird gleichzeitig auch die letzte sein. Nach stolzen 46 Jahren wird die Produktion des Krimi-Klassikers endgültig eingestellt. Zum Abschied dürfen sich die Fans im Jahr 2027 neben vier regulären Episoden aber immerhin noch auf ein großes Highlight freuen: ein emotionales Serienfinale in Form eines 90-minütigen Spielfilms.
ZDF/Daniel Dornhöfer
Zum bitteren Aus der Kult-Reihe äußerte sich das ZDF in einem offiziellen Statement wie folgt:
„‚Ein Fall für zwei‘ hat den ZDF-Freitagskrimi über mehr als vier Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt und Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern begleitet. Umso schwerer fällt nach reiflicher Überlegung die Entscheidung, die Reihe zu beenden.“
Ganz auf packende Kriminalfälle am Vorabend müssen die Zuschauer*innen in Zukunft aber nicht verzichten. Das Erfolgsformat der Freitagskrimis soll im ZDF zwar grundsätzlich bestehen bleiben, der Sender will seinen Fokus künftig jedoch auf eine kleinere, ausgewählte Anzahl an Formaten konzentrieren.
Dieses Duo schickt "Ein Fall für zwei" in Rente
Die allererste Folge der legendären Krimireihe mit dem Titel „Die große Schwester“ wurde im September 1981 ausgestrahlt. Damals ermittelte Josef Matula (Claus Theo Gärtner) noch als Polizeibeamter in Frankfurt am Main, bevor er im Zuge des Falls auf seinen späteren Partner, den charismatischen Rechtsanwalt Dr. Dieter Renz (Günter Strack), traf – der Startschuss für eines der kultigsten Ermittler-Duos der deutschen TV-Geschichte.
Seit dem großen Reboot im Jahr 2014 drücken nun schon Antoine Monot, Jr. und Wanja Mues der Serie ihren ganz eigenen Stempel auf. Als kongeniales Gespann aus dem unkonventionellen Rechtsanwalt Benjamin „Benni“ Hornberg und dem cleveren Privatdetektiv Leo Oswald führen sie die Erfolgsgeschichte von „Ein Fall für zwei“ bis zum großen Finale im Jahr 2027 fort.