Seit 14 Jahren begeistert Sven Martinek in der ARD-Serie „Morden im Norden“. So stellt sich der Schauspieler den Abschied seiner Rolle Finn Kiesewetter vor.
Dann könnte sich Sven Martinek ein Ende bei "Morden im Norden" vorstellen
„Morden im Norden“ flimmert seit 2012 über unsere Bildschirme und mauserte sich zu einer der erfolgreichsten Krimiserien Deutschlands. Da die Serie weiterhin für traumhaft hohe Quoten sorgt, scheint ein Ende vorerst nicht in Sicht – trotzdem weiß Hauptdarsteller Sven Martinek schon genau, wie das Ende seiner Kultrolle aussehen soll. Im Interview mit web.de verriet er, welchen Abschied er sich für Finn Kiesewetter wünscht.
Zunächst stellt er klar, dass er aktuell noch „eine riesengroße Freude“ beim Drehen der Krimiserie habe; für ihn persönlich sei deshalb erst Schluss, wenn er „keinen Spaß mehr daran habe“ oder alle Geschichten auserzählt wären.
Sven Martinek klärt auf: So soll seine Figur Finn Kiesewetter abdanken
Tatsächlich wünscht sich Sven Martinek für seine Kultfigur einen stillen, ruhigen Abschied. Der Schauspieler glaubt, dass Kiesewetter, der ohnehin sehr zurückgezogen lebe, irgendwann einfach sagen werde: „Ich möchte meine Ruhe haben vor all diesen Schicksalen [...] und mich aus dem Ganzen zurückziehen.“
Martinek erzählt, dass er einst am Set Besuch von zwei echten Kriminalhauptkommissaren bekommen habe, die berichteten, wie belastend der Alltag in diesem Beruf tatsächlich sei. Deshalb könnte Kiesewetter ein ähnliches Schicksal ereilen: „Ich glaube, dass man irgendwann nicht mehr kann, nicht mehr in diese Abgründe blicken will, nicht mehr sehen will, was Menschen anderen Menschen antun.“ Der ARD-Star könne sich deshalb auch kein dramatisches Ende für seine Rolle vorstellen, sondern wünscht sich ein freiwilliges Abdanken des Kommissars. „So einen Abschied könnte ich mir vorstellen“, so der Schauspieler.
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