2011 inszenierten Éric Toledano und Olivier Nakache die herzerwärmende Komödie „Ziemlich beste Freunde“ und kassierten damit einen Oscar ein. Für die beiden Regisseure war damit natürlich ihr Weg geebnet und einige Jahre später drehten sie „Alles außer gewöhnlich“, den ihr heute Abend im TV schauen könnt.
"Alles außer gewöhnlich": Bruno und Malik betreiben eine Kindereinrichtung ohne Genehmigung
Bruno (Vincent Cassel) und Malik (Reda Kateb) gehen in Paris einen Sonderweg. Beide leiten eine Einrichtung namens „Die Stimme der Gerechten“ und nehmen dort autistische Kinder und Jugendliche auf. Doch die Einrichtung hat keine offizielle Genehmigung.
Nach einigen Jahren droht die Einrichtung jedoch geschlossen zu werden, weil unter anderem das Personal nicht ausreichend geschult wurde und die Ausstattung nicht den offiziellen Standards entspricht. Dazu kommt, dass einige der Kinder für die beiden eine besondere Herausforderung darstellen.
"Alles außer gewöhnlich" basiert auf wahren Ereignissen
Solch eine Einrichtung aus „Alles außer gewöhnlich“ stellt keine Seltenheit in Frankreich dar. Im ganzen Land gibt es solche Vereine, die sich ohne offizielle Genehmigung teilweise der schwersten Fälle annehmen. Der Film will daher auf diese Problematik aufmerksam machen.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass „Alles außer gewöhnlich“ auf wahren Begebenheiten basiert. Die wahren Bruno und Malik (unter echten Namen bekannt als Stéphane Benhamou und Daoud Tatou) gibt es wirklich und sie betreiben jeweils ihren eigenen Verein. Die beiden Regisseure Toledano und Nakache haben die Betreiber im Zuge der Recherchen zum Film persönlich getroffen.
Wer nun gespannt ist, wie die beiden Regisseure diese wahre Geschichte umgesetzt haben und ob sie den Charme von „Ziemlich beste Freunde“ wieder eingefangen haben, der sollte heute Abend um 20:15 Uhr auf Arte einschalten.
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