Seit 2002 ist Ulrike Frank als Katrin Flemming bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ zu sehen und für die meisten Zuschauer*innen nicht mehr aus der Serie wegzudenken. Kein Wunder, nach mittlerweile 24 Jahren gehört Katrin definitiv zu den absoluten Fanlieblingen. Was viele nicht wissen: Eigentlich sollte die Rolle lediglich vier Monate zu sehen sein. Daraus sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte geworden.
Ich persönlich kann mir die Serie auch nicht mehr ohne Ulrike Frank vorstellen, denn ohne sie wären uns viele spannende und emotionale Momente vorenthalten geblieben.
Diese drei Momente prägten Ulrike Franks GZSZ-Rolle über 24 Jahre
Wo soll ich nur anfangen? In 24 Jahren „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist so viel passiert, dass man sich wohl an vieles auch gar nicht mehr richtig erinnern kann. Trotzdem sind einige spannende und emotionale Momente im Kopf geblieben. Aber starten wir beim Offensichtlichen, was sich bis heute durchzieht und auch gerade topaktuell ist:
Die Hassliebe mit Jo Gerner
Katrin und Jo Gerner entwickelten sich schnell zu DEM Power-Paar der Serie. Sie waren skrupellose Komplizen, erbitterte Feinde, Eheleute und schließlich die tiefsten Vertrauten. Ohne Katrin hätte Gerner nie seine intellektuelle Meisterin und sein perfektes Gegenstück gefunden. Die unzähligen Intrigen, der erbitterte Rosenkrieg und die spätere bedingungslose Loyalität bei der Rettung ihrer gemeinsamen Tochter Johanna haben die Serie über Jahrzehnte getragen. Bis heute stehen die beiden Seite an Seite, zwar schon lange nicht mehr in romantischer Verbindung, aber beruflich und privat sind sie immer noch tief verbunden. Aktuell wird die Beziehung aber wieder auf eine harte Probe gestellt, denn Gerner zweifelt an Katrins Loyalität.
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Das traumatische Familien-Drama
Eine der prägendsten Geschichten in Katrin Flemmings Leben war wohl die Enthüllung ihrer Tochter Jasmin Nowak, die sie nach der Geburt zur Adoption freigegeben hatte. Bislang hatten Zuschauerinnen und Zuschauer die Geschäftsfrau als durchweg abgeklärt kennengelernt, doch als sich ihre traumatische Vergangenheit offenbart, bricht sie zusammen. Die Story gab Katrin eine neue emotionale Tiefe.
Ihre große Liebe mit tragischem Ende
Bleiben wir bei großen Emotionen, denn auch der Lebenskünstler Till „Bommel“ konnte eine andere Seite von der sonst so unnahbaren Katrin herauskitzeln. Die Liebe zwischen den beiden war unkonventionell, aber ehrlich, und zog ein ganzes TV-Publikum in seinen Bann. Doch das Glück bekam einen Riss, als Bommel unheilbar am Lancaster-Syndrom erkrankte. Schweren Herzens begleitete Katrin ihn auf seinem Weg in den Freitod. Der Abschied am Strand von St. Peter-Ording und ihr letzter Kuss gehört für mich bis heute zu einem der herzzerreißendsten Momente der GZSZ-Geschichte.