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Kinostart
19. Oktober 2000 (1h 46min)
- Regie
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Mit
George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson mehr
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Genre
Komödie, Abenteuer
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Nationalität
USA, Frankreich, Großbritannien
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„O Brother, Where Art Thou?“ beginnt mit einem großen Kinobild: Eine Sträflingskolonne – im klassischen Streifen-Look gekleidet, bewacht von sonnenbebrillten, kernigen Polizisten – schlägt im Takt und mit Spitzhacken auf Steine am Wegrand ein. Weite Getreidefelder im Hintergrund, die Sonne, ausgewaschene, blasse Farben und ein Working song, der die Sträflinge bei Laune hält – wir befinden uns im Süden Amerikas zur Zeit der großen Depression. Dem charismatischen Everett Ulysses McGill (George Clooney) schafft es zusammen mit seinen Kumpanen Delmar (Tim Blake Nelson) und Pete (John Turturro) zu entkommen. Doch ihre Flucht in die Freiheit wird allerhand seltsamen Gestalten begleitet: verführerische Sirenen lauern am Flussufer, ein einäugiger Bibelverkäufer stellt sich als gerissener Schurke heraus und beim blinden Chef einer Plattenfirma singt das Trio nebenbei den Hit des Jahres ein...
| Verleiher | Universal Pictures Germany | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2000 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | 26 000 000 $ |
Von Christian Horn
Neben Regisseuren wie David Lynch (Blue Velvet), Lars von Trier („Europa“) oder Peter Greenaway (Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber) zählen auch Joel und Ethan Coen zu den zentralen Regisseuren des postmodernen Kinos der Achtzigerjahre. In der Zeit, als Theorien zur Postmoderne sich in großen Kinofilmen wie Blade Runner oder Paris, Texas niederschlugen, entwickelten die Coens ihren eigenen Stil, der sich von Film zu Film unter neuen Vorzeichen offenbarte - immer schwankend zwischen Satire und Hommage, Kopie und Variation. Barton Fink erzählt etwa nicht nur eine Geschichte, sondern gleichzeitig auch von der Entstehung derselben, parodiert das Hollywood der Vierzigerjahre, lehnt sich an reale Figuren der Studioära an und bedient sich der unterschiedlichsten Vorbilder, darunter Franz Kafka, Raymond Chandler und Shining. Dabei zitieren die Coens in ihren Filmen nicht so offensichtlich wie etwa Quentin Tarantino (Inglorious Basterds), sondern chiffrieren ihr Quellmaterial teilweise bis zur Unkenntlichkeit – bis zu dem Punkt, an dem das mehrfach codierte Material „Coen County“ (wie der Filmkritiker Georg Seeßlen es nennt) vollends einverleibt wird. Wenn die Komödie „O Brother, Where Art Thou?“ nun immer wieder auf die Anlehnung an Homers „Odyssee“ reduziert wird, greift das entschieden zu kurz, denn das klassische Epos bestimmt als luzides Grundgerüst allenfalls eine von vielen Stoßrichtung dieses großartigen Films.
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Rolle: Everett Ulysses McGill
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Rolle: Pete
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Rolle: Delmar
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Rolle: Big Dan Teague
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Filmcritic.com
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Chicago Sun-Times
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Reelviews.net
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